Sprachcamps in den Ferien
Sprachkenntnisse verbessern
In unseren Feriencamps mit Intensivkursen können Schüler*innen ihre Noten in Fremdsprachen verbessern. Die Camps sind besonders beliebt, weil das Lernen hier wirksam, intensiv und gleichzeitig abwechslungsreich ist. Freizeitspaß ist immer mit dabei – Langeweile hat keine Chance!
Wählt aus verschiedenen Sprachcamps für Kinder und Jugendliche. Alle Angebote sind altersgerecht und passen zur jeweiligen Klassenstufe.
Entdeckt die Sprachcamps in ganz Deutschland:
Englischcamps im Norden
Englischcamps im Süden
Englischcamps im Westen
Englischcamps im Osten
Französischcamp
Sprachcamp in der Jugendherberge Mölln - Englisch spielerisch lernen
Der Erfahrungsbericht eines Teamers
Spiel, Spaß und Sprachen lernen – Das macht die Sprachcamps so besonders
Tim Wiechern studiert Bildungswissenschaften und war Betreuer im Englisch-Camp in Mölln. Hier erzählt er, was Sprachencamps in Jugendherbergen so besonders macht.
Wie sieht ein gewöhnlicher Tag im Sprachcamp aus?
Tim: Wir wecken die Kinder entweder um 7:00 Uhr zum Morning Sports oder, wenn sie keinen Sport machen wollen, um 07:30 Uhr. Um 8:00 Uhr frühstücken wir, bevor es mit einem Englischsprachblock losgeht. Danach essen wir Mittag und machen Siesta, während der die Kinder für eine Stunde ihre Handys bekommen. Nachmittags sind Aktivitäten wie Bogenschießen oder Fußball geplant. Wir bauen Miniflöße oder lernen Survival, Feuermachen und Shelterbuilding.
Das Konzept unterscheidet sich immens vom normalen Schulunterricht. Was ist der große Vorteil von einem Englischsprachcamp in einer Jugendherberge?
Tim: Ich finde, hier geht es mehr um Spiel, Spaß und Abenteuer. Klar, die Kids haben drei Stunden Englisch in den Ferien, was sie ab und zu bemängeln. Vor allem abends wollen sie nicht mehr lernen. Am Ende der Woche merken sie aber, dass es doch Spaß macht. Hier sprechen sie mit Teamern Englisch, die aus allen Teilen der Welt kommen. Den Rest des Tages spielen sie Fußball oder nehmen an anderen sportlichen Aktivitäten teil. Dabei reden sie Englisch.
Also, hier ist einfach alles ein bisschen mehr auf Spaß ausgelegt. Das Sprachenlernen wird in den Alltag und in die Freizeitgestaltung integriert. Es fällt gar nicht mehr so sehr auf, dass man den ganzen Tag lernt. Man versucht sich einfach zu verständigen, wird von Tag zu Tag ein bisschen besser und greift viel Neues auf.
Wie ist eure Zielgruppe aufgebaut?
Tim: Zu uns kommen Kinder zwischen zehn und fünfzehn Jahren, die schon über gewisse Englischkenntnisse verfügen. Die Motive unterscheiden sich aber: Manche Kinder können schon relativ gut Englisch und wollen das erweitern. Manche Kinder, deren Englisch noch nicht so gut ist, brauchen mehr Zeit. Deswegen haben wir verschiedene Gruppen, in die die Kinder zum Lernen eingeteilt werden: Beginner Basis, Intermediate Basis oder Advanced Basis.
Warum ist euch das Motto „Log off and get outside“ so wichtig?
Tim: In der heutigen Zeit werden einem elektronische Geräte sozusagen mit in die Wiege gelegt. Hier haben Kinder die Chance, ihre Smartphones mal nur für eine Stunde am Tag zu benutzen. Sie haben eigentlich gar keine Zeit, das Handy zu nutzen oder es zu vermissen, weil so viel Programm stattfindet. Es ist ein richtiges Detoxprogramm. Man kann’s ja hochrechnen: Das sind sechs bis sieben Stunden in der Woche, in denen sie ihr Handy haben. Die restlichen Stunden haben sie Spaß mit den Leuten, die sie hier, vielleicht sogar etwas intensiver, kennenlernen.