Hier finden sie den perfekten Kletterurlaub für Familien in Deutschland!

Klettern in Deutschland - ein Erfahrungsbericht

Sie möchten mit der Familie oder alleine in den Kletterurlaub? Die Schwäbische Alb zählt zu den schönsten Mittelgebirgen der Republik. Was viele nicht wissen: Sie ist auch das Zuhause eines der vielseitigsten Klettergebiete, die unser Land zu bieten hat.

Beste Voraussetzungen also für ein Aktiv-Wochenende, bei dem es nur ein Ziel gibt: hoch, höher, am höchsten … Das haben wir uns einmal genauer angeschaut – und zwar bei einer Kletterfreizeit auf der Schwäbischen Alb im schönen Donautal.

Nachfolgend finden Sie einen Erfahrungsbericht rund ums Klettern. Viel Freude beim Lesen! 

Sie wollen direkt zu unseren Angeboten zum Klettern?! Klar! 

Hier haben wir weitere Informationen zum Thema "Klettern" in Jugendherbergen - oder in direkter Nähe von Jugendherbergen - zusammengestellt: 


Kraft zum Klettern

Bevor geklettert wird, wird Pizza gegessen! Direkt aus dem Pizzaofen! Und hier treffen wir an einem Freitagnachmittag im Juli auf Helmut Lercher. Seit 20 Jahren arbeitet der Pädagoge neben seinem Berufsalltag an einer Realschule auch als Kletterlehrer.

Was ihn an seinem Sport so begeistert? „Klettern ist die perfekte Mischung aus Körpererfahrung, ganzheitlichem Körpertraining, Achtsamkeit, eigener Grenzerfahrung und natürlich Teamerlebnis.“ Praxiserfahrungen sammelte der Bergsportler schon in vielen Klettergebieten Europas – etwa in Südfrankreich und Italien. Und für Familien ist ein Kletterurlaub ein besonderes Erlebnis, das zusammenschweißt! 

Pizzabacken für Kletterer

In den kommenden zwei Tagen wird er das allerdings nicht alleine tun: Gleich fünf Familien, vier davon mit Kind, haben sich für die Kletterfreizeit angemeldet, um mit Helmut, seiner Tochter Chiara – ebenfalls begeisterte Klettersportlerin – und seinem Teampartner Steve den Felsen und die Hallenwand zu erobern.

Der Altersdurchschnitt liegt zwischen acht und knapp 50 Jahren. „Für unsere Gruppe die ideale Altersmischung“, freuen sich die Trainer, als sie die Runde am Freitag am eingeheizten Pizzaofen auf dem Außengelände der Jugendherberge begrüßen.

Ehe es morgen mit dem Training in der Kletterhalle ans Eingemachte geht, steht heute das Kennenlernen im Vordergrund. Alle Teilnehmenden sind hungrig von der Anreise und freuen sich über das Gruppen-Warm-up beim Teigkneten und Pizzabelegen.


Wie ist das beim Klettern?

Das gilt besonders für die Kinder: Zwischen Emily (8), Helena (9), Niklas (8) und Joshua (13) ist das Eis schnell gebrochen. Gemeinsame Hobbys, Lieblingssongs, Austausch über erste Klettererfahrungen – schon ist die erste Scheu wie der Mozzarella auf der Pizza geschmolzen.

Schnell wird in der 14-köpfigen Runde abgeklärt: Wer ist Profi? Wer Neuling? Tatsächlich sind bis auf Barbara und ihren Mann Christian alle zum ersten Mal dabei. Einige der Teilnehmenden sind zuvor noch nie geklettert. Andere, wie Nicola und ihr Sohn Joshua, sind bereits seit Jahren in der Kletterhalle aktiv.

„Umso besser“, freut sich Helmut. Ebenso wie Steve und Chiara ist er mit der Gruppe gleich per Du. „Dann wissen wir ja, an welche Profis wir uns morgen wenden können, etwa, wenn es ums Sichern geht.“ Sicher ist heute Abend: Mit gemütlich gefüllten Mägen und  Vorfreude auf den ersten Klettertag geht es für die Gruppe gegen 21.30 Uhr auf die Zimmer. Gute Nacht und bis morgen!


Erste Kletterübungen an der Wand

Am Morgen liegen Nebelschwaden in der Luft. Der Himmel ist trüb. „Gut, dass wir erst Sonntag an den Felsen wollen“, schmunzelt Helmut, als er die Gruppe nach dem Frühstück abholt. Eine kurze Autofahrt später hat die Gruppe ihr Tagesziel erreicht: die Kletterhalle.

Nach dem Umziehen (bequeme, nicht zu eng sitzende Sportkleidung) beginnt die Gruppe unter Anleitung der Trainer mit einem kleinen Aufwärmprogramm inklusive Dehnen. „Ich weiß, die Verlockung gleich loszulegen und es auszuprobieren, ist groß“, grinst Trainer Steve, als die Jüngsten direkt die mit bunten Griffen gepflasterten Hallenwände anvisieren.

„Da wir uns beim Klettern – anders als beim Bouldern – in Höhen begeben, in denen ihr nicht mehr gefahrlos abspringen könnt, bekommt ihr von mir aber erstmal die Ausrüstung.“ 


Richtig Sichern an der Kletterwand

Doch: Wie funktioniert das Zusammenspiel aus Seil und Sicherungsgerät und wofür braucht man die Karabiner? Das gilt es zum Start in den Tag spielerisch herauszufinden. Sicherheit geht vor!

Helmut, Steve und Chiara haben für die Gruppe, die rasch in sieben Kletter-Duos eingeteilt ist – zumeist bestehend aus Elternteil-Kind, Partner-Partnerin –, eine Reihe von Seilübungen und Erfahrungsspielen zur Materialsicherheit mitgebracht.

Außerdem setzen die Profis auf Vertrauensspiele: „Klettern ist Teamarbeit“, macht Helmut der Gruppe klar. „Genau an der wollen wir heute Morgen arbeiten: Natürlich sollt ihr zum einen alle lernen, wie ihr einander sichert. Wichtig ist aber auch, dass ihr das Vertrauen entwickelt, dass ihr bei eurem jeweiligen Kletterpartner in den allerbesten Händen seid und euch nichts passieren kann.“


Klettern Outdoor!

Tatsächlich meint es der Wettergott gut mit der Gruppe: In der Nacht hat es sich ausgeregnet. Zum Glück: das gemeinsame Kletterabenteuer für die Familie kann beginnen.

Als wir Helmut, Steve, Chiara und ihre 14 Schützlinge nach dem Frühstück am Sonntag wiedertreffen, ist die Stimmung bestens. Wobei nicht zu bestreiten ist, dass die ersten Kletterstunden ihre Spuren hinterlassen haben: Viele spüren den Muskelkater in den Oberarmen, Schultern und im Rücken. „Ich spür’s sogar in den Fingern“, lacht Emily.

Helmut ist nicht verwundert: „Ja, beim Klettern erfahren wir uns in unserer ganzen Vollkommenheit.“ Nicola und ihren Sohn kann heute nicht einmal der Muskelschmerz bremsen: Auf das Klettern am Felsen haben sie sich besonders gefreut. „Ich bin noch nie draußen geklettert und gespannt, wie das klappt“, erzählt Joshua. Heute dauert die Anfahrt zum Klettergebiet ein paar Minuten länger, lohnt sich dafür aber umso mehr.


Klettern für die Großen!

Während das Klettern in der Halle vor allem die Kinder begeisterte, wird schnell klar: Heute sind es gerade die Erwachsenen, die auf ihre Kosten kommen.

„Mir macht das Klettern  am Felsen mehr Spaß”, erzählt Barbara, die den Kapffelsen schon von ihrer Kletterpremiere im vergangenen Jahr kennt: „Ich bin lieber draußen aktiv. Außerdem fordert der Fels mehr von einem als die Halle, wo die Griffe die Routenplanung extrem vereinfachen.“

Und wie fällt das Fazit von Nicola und Joshua aus? „In der Halle ist es echt leichter, weil man die Route besser lesen kann“, findet Joshua. „Ich brauche mehr Versuche, aber langsam klappt’s ganz gut!“ Und Nicola ergänzt: „Für mich ist das Outdoor-Klettern einfach das echte Klettern. Es ist toll, den Felsen so hautnah zu spüren.


Das Fazit: Klettern?! Immer wieder!

Nach einem ereignisreichen Tag am Felsen lässt die Gruppe das Wochenende beim gemeinsamen Grillen ausklingen. Alle zufrieden mit den letzten zwei Tagen? „Auf jeden Fall! Meine Erwartungen wurden übertroffen“, nickt Prisca, die mit Tochter Helena zum ersten Mal dabei war.

„Man hat so viel gelernt, hatte viel Zeit zum Klettern, die Trainer waren echt super sympathisch und die Stimmung in der Gruppe fantastisch – auch weil die Kinder alle in einem ähnlichen Alter waren.“

Ob es ein Wiedersehen gibt? Ganz bestimmt! Wenn nicht im Donautal, dann vielleicht bei einem anderen Kletterprogramm in der Jugendherberge. 


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