DJH-Jahresbericht 2019

Die Jugendherberge liegt voll im Trend

Fast 2,5 Millionen Menschen in Deutschland sind DJH-Mitglied

Detmold. Immer mehr Menschen in Deutschland entdecken die Jugendherberge als Reiseziel – und zwar längst nicht mehr nur für Klassenfahrten oder Ferienfreizeiten: Auch Familien, Vereine oder Gruppen setzen bei der Urlaubs- oder Ausflugsplanung immer öfter auf die rund 450 Häuser des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH). Insgesamt konnte das DJH im vergangenen Jahr rund 9,76 Millionen Übernachtungen in den 14 DJH-Landesverbänden realisieren und damit etwa 60.000 mehr als 2018. Und auch in einem anderen Bereich kann das DJH positive Entwicklungen vermelden: So sind aktuell annähernd 2,5 Millionen Menschen DJH-Mitglied und allein im vergangenen Jahr konnte der Verband über 25.000 neue Mitgliedschaften verzeichnen – Tendenz weiter steigend. 

DJH-Mitgliedschaft unterstützt und stärkt völkerverbindende Idee der Jugendherberge

Hintergrund: Wer in einer Jugendherberge übernachten möchte, benötigt eine gültige DJH-Mitgliedschaft. Einzelmitglieder bis einschließlich 26 Jahre zahlen pro Jahr 7 Euro, Einzelmitglieder ab 27 Jahre sowie Familien 22,50 Euro. „Uns zeigt diese absolut positive Entwicklung im Bereich der Mitgliedschaften, dass die Jugendherbergsidee auch im 111. Jahr ihres Bestehens nichts an Attraktivität verloren hat und wir auch heute noch Menschen dafür begeistern können, DJH-Mitglied zu werden“, freut sich DJH-Hauptgeschäftsführer Julian Schmitz. „Eine Mitgliedschaft bei uns bedeutet nicht nur den Zugang zu `Bett und Brötchen´, sondern wer Teil unserer DJH-Familie ist, ermöglicht durch seinen Jahresbeitrag auch die nachhaltige Umsetzung unserer Ideale wie Toleranz, Völkerverständigung, Inklusion oder Umweltbildung“, betont Schmitz. Welche wichtige Rolle das DJH mit dieser Arbeit für die Zivilgesellschaft in Deutschland leiste, hätten die Ergebnisse der Studie GemeinwohlAtlas 2019 im vergangenen Jahr nochmals deutlich unterstrichen, so Schmitz weiter. Zur Erinnerung: Nach der Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Weißen Ring und den Johannitern belegt das DJH in der Studie den 6. Platz von insgesamt 137 abgebildeten Organisationen. „Eines von vielen Beispielen für unser Engagement sind unsere Internationalen Jugendbegegnungen, die wir seit vielen Jahrzehnten mit Teilnehmenden aus allen Teilen der Erde umsetzen, um Brücken zu bauen und Vorurteile aufzubrechen“, erläutert der DJH-Hauptgeschäftsführer.