Micha holt euch an den Herd!

#miteuchzuhause und unserem Koch richtig gut essen

Erleben, was guttut und Kraft gibt: Mit unserem Koch Micha zaubert ihr richtig gutes Essen auf den Tisch. Und habt dabei jede Menge Spaß! Genauso leidenschaftlich wie fürs Kochen setzt sich der Food-Koordinator unserer Jugendherbergen für das Thema Nachhaltigkeit ein. Regional, nachhaltig, noch weniger Fleisch – so kocht er am liebsten. #miteuchzuhause kümmert sich Micha darum, dass ihr immer gut verpflegt seid. Ob es schnell gehen oder exotisch sein soll oder ob eine große Familie satt werden will: Micha hat das passende Rezept – und kocht es mit euch gemeinsam!

Gemeinsame Erlebnisse vermissen wir gerade alle. Darum kommen wir ab sofort zu euch nach Hause! Unter #miteuchzuhause​ geben wir euch mit vielen Mitmach-Videos und Infos kraftspendende Impulse für den Alltag: Yogaübungen, Meditationen, Achtsamkeitsübungen, Kochrezepte und vieles mehr. Das stärkt unser mentales und körperliches Wohlbefinden. Seid dabei!

Gebackener Honig-Pfeffer-Lachs mit Honig-Senf-Sauce und Rucola im Saatenbrot

Die Stulle – einfach, frisch, lauwarm und lecker!

Blitzrezept für 1-2 Personen

Zutaten

Für den Lachs:

250 g frischer Lachs
1 Esslöffel Honig (15 g)
1 Teelöffel Currypulver
1 Esslöffel Sojasoße
1 Teelöffel geschroteter Pfeffer

Für die Sauce:

3 Esslöffel Senf (60 g)
2 Esslöffel Honig (40 g)
3 Esslöffel Rapsöl (60 ml)
1 Spritzer Zitronensaft

2 Scheiben Dinkelsaatenbrot
etwas Butter
einige Blätter Rucola

Werkzeug:
Schneidebrett, Messer, zwei kleine Schüsseln, kleiner Schneebesen, Backpapier, kleines Backblech

Zubereitung

Für die Marinade Honig, Currypulver, Sojasoße und Pfeffer verrühren. Aus Backpapier eine Schale formen, den Lachs hineinlegen, mit Marinade übergießen und im vorgeheizten Ofen (Umluft ca. 210°C, Ober-/Unterhitze ca. 220°C) je nach Dicke des Fisches etwa 10-15 Minuten backen. Der Lachs darf etwas glasig sein. Für die Sauce Senf, Honig, Rapsöl und Zitronensaft verrühren. Eine von zwei Scheiben Dinkelsaatenbrot mit Butter bestreichen, mit Rucola belegen und den warmen Lachs gezupft auflegen. Der Fisch darf auch bereits kalt sein. Anschließend den Fisch mit der Honig-Senf-Sauce nappieren (gleichmäßig übergießen) und mit der zweiten Brotscheibe belegen.

 

Tipps und Hinweise

Sowohl beim Brot als auch beim Salat eignen sich auch andere Sorten – beim Salat zum Beispiel junger Blattspinat oder Römersalat.
Auch eine andere Auflage ist denkbar.
Die Honig-Senf-Sauce kann auch anderweitig verwendet werden: für Räucherlachs, Graved Lachs, Sandwiches mit Schinken, Eier, als Sauce für Bowls und vieles mehr.
Hält sich in einem verschlossenen Behälter und gekühlt mindestens zwei Wochen.
Gebackener Lachs kann auch als Zugabe zu einer Bowl oder als Komponente eines warmen Gerichts verwendet werden. Gegart, verschlossen und gekühlt hält er sich etwa drei Tage

 

Auf YouTube zeigt euch Micha, wie er das Gericht kocht! Zum Video

mit marinierter Rote Bete, Gurke, Birne, Möhren und veganer Orangensauce

Vegan, ideenreich und nach Lust & Laune variierbar!

Blitzrezept für 1-2 Personen

Zutaten

Bowl:

1 kleine Tasse Quinoa (ca. 100 g)
2 ½ fache Menge Wasser (ca. 250 ml)
1 Teelöffel Salz oder gekörnte Gemüsebrühe

Topping:

1 Knolle gekochte Rote Bete Knolle (ca. 30-40g)
1 Teelöffel Apfelessig
1 Teelöffel Ahornsirup
1 Teelöffel Kürbiskernöl
1 Prise Salz
Pfeffer
1 Stück Salatgurke (ca. 40 g)
½ Birne
1 Stück Möhre

Orangensoße:

200 ml Sojadrink
½ Orange
1 Esslöffel Senf
Prise Salz und Pfeffer
100-150 ml Rapsöl

Werkzeug:
Topf, Schneidebrett, Messer, kleiner Messbecher, Saftpresse, Pürierstab
 

Zubereitung

Quinoa lauwarm abwaschen, damit die Bitterstoffe abgespült werden. Das Wasser mit einem Teelöffel Salz oder gekörnter Gemüsebrühe zum Kochen bringen, den Quinoa hinzufügen und etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Flüssigkeit aufgenommen wurde. Die Menge reicht für etwa zwei Portionen.

In der Zwischenzeit die Toppings für ein bis zwei Bowls vorbereiten: Die gekochte Rote Bete Knolle in Würfel schneiden. Mit je einem Teelöffel Apfelessig, Ahornsirup und Kürbiskernöl sowie einer Prise Salz und Pfeffer marinieren. Das Stück Salatgurke in Würfel und das Stück Birne in Spalten schneiden. Die Möhre schälen und mit dem Sparschäler weitere Streifen abschälen (etwa 20-30g).

Für die Orangensoße den Sojadrink in ein hohes Gefäß füllen und den Abrieb sowie den Saft einer halben Orange hinzufügen. Durch die Säure gerinnt der Sojadrink. Den Senf und je eine Prise Salz und Pfeffer dazugeben und mit einem Pürierstab das Rapsöl langsam unterrühren, bis eine cremige Sauce entsteht.

Den gequollenen Quinoa in Bowls bzw. hohe Schalen füllen, das Topping darauf anrichten, auf jeder Bowl etwa drei Esslöffel Sauce verteilen und mit den Birnen vollenden.

 

Tipps und Hinweise

Statt Quinoa kann man auch Reis, Sushireis, Couscous oder Pasta als Grundzutat nehmen – zum Beispiel, wenn vom Vortag etwas übrig ist.
Bei den Toppings kann nach Wunsch variiert werden. Am besten eine fruchtige Komponente mit zwei Sorten Rohkost und einer gegarten Gemüsesorte verbinden.
Wer mag, kann dieses Gericht zum Beispiel auch mit Hähnchenbruststreifen, Tofu, Lachs (geräuchert, roh mariniert oder gebraten), Garnelen und vielem mehr erweitern.
Die vegane Orangensoße ist vielseitig einsetzbar. Man erhält eine größere Menge, die man sehr gut als veganen Dip oder Salatdressing für weitere Gerichte verwenden kann. Verschlossen und gekühlt hält sie mindestens fünf Tage. Die Sauce stellt die Verbindung aller Zutaten dar. Deswegen sind auch andere Variationen denkbar: zum Beispiel eine Wasabi-Mayonnaise, leicht abgeschmeckte Creme frâiche oder Honig-Senf-Sauce. Die Sauce sollte nur mit dem Topping harmonieren. Einfach ausprobieren! Bei Bowls ist (fast) alles erlaubt, was Spaß macht.

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mit orientalischem Gemüse, Rucola und Orangen-Schmand

Burger einmal anders. Und alles aus einer Pfanne!

Blitzrezept für 1 Person


Zutaten

Patty:
100 g Bio-Rinderhackfleisch
50 g gekochte Kichererbsen
Salz und Pfeffer
Rapsöl zum Anbraten


Orientalisches Gemüse:
15 g Zwiebeln
1 kleine Knoblauchzehe
15 g rote Paprika
15 g Zucchini
15 g Aubergine
½ Teelöffel Ras el Hanout-Gewürzmischung
½ Teelöffel Kreuzkümmel
1 Stück Butter (15 g)
1 Prise Salz
etwas Chili (auf Wunsch)
 

Orangen-Schmand:
2 Esslöffel Schmand
1/5 BIO Orange
1 Prise Salz
½ Teelöffel Honig
 

1 Brötchen
einige Rucola-Blätter

 

Zubereitung

Patty:
Die gekochten Kichererbsen mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Bio-Rinderhackfleisch vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und zu einem Paddy formen, der etwas größer ist als das Brötchen.

Orientalisches Gemüse:
Zwiebel, Paprika, Zucchini und Aubergine in Streifen schneiden, die Knoblauchzehe hacken und alles vermengen. Wer es leicht scharf mag, schneidet etwas Chili fein und gibt es hinzu.

Orangen-Schmand:
Das Schmand, etwas Abrieb und den Saft des Orangenstücks mit einer Prise Salz und dem Honig vermengen.


Etwas Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und den Hackfleisch-Kichererbsen-Paddy heiß anbraten. Fleisch wenden, Gemüse hinzufügen und Temperatur reduzieren. Nun das Gemüse zwei bis drei Minuten anbraten und den Paddy zwischendurch abermals wenden. Das Gemüse mit der Ras el Hanout-Gewürzmischung, dem Kreuzkümmel und einer Prise Salz würzen. Gut durchmischen, damit die Gewürze kurz mit angehen und sich ihre Aromen entfalten können. Die Butter zum Gemüse geben und leicht aufschäumen lassen. Das fertige Gemüse auf den Paddy setzen und in der Pfanne an der Seite ziehen lassen. Acht geben mit der Hitze, damit nichts verbrennt. In die verbliebene Butter einen halben Teelöffel Honig geben, das aufgeschnittene Brötchen auf der Schnittfläche anbacken und anschließend einmal wenden.

Die untere Brötchenhälfte mit etwas Rucola belegen und den Hackfleisch-Kichererbsen-Paddy mit dem orientalischem Gemüsetopping daraufsetzen. Für den „„Frischekick“ “ mit dem Orangen-Schmand nappieren (bestreichen) und den Brötchendeckel obenauf setzen.
 

Tipps und Hinweise

Durch die Kichererbsen reduziert sich der Fleischbedarf für den Burger um ein Drittel.
Falls Gemüse übrigbleibt, zum Beispiel für ein Pfannengericht aufbewahren.
Die restliche Orange zum Nachtisch essen.
Brötchensorte nach Belieben wählen. Zu dieser Variante passt ein Rosinenbrötchen sehr gut. Roggenbrötchen oder Kartoffelbrötchen eignen sich ebenfalls. Das Brötchen am besten beim Bäcker vor Ort kaufen.

Andere Toppings, Saucen und Salatsorten sind ebenfalls denkbar – etwa geschwenkte Zwiebelstreifen, gebratene Champignons, BBQ-Sauce, Cocktailsauce, Eisbergsalat, junger Spinat und vieles mehr.
Die Mengen vervielfältigen und für Familie und Freunden kochen. Bei Bedarf zusammen mit Kartoffelprodukten servieren. Dann die Schritte splitten und nicht alles parallel in der Pfanne braten: Zunächst den Paddy anbraten und im Ofen warmhalten, das Gemüse in derselben Pfanne anbraten und dann auf das Fleisch setzen, zuletzt die Brötchenhälften anbacken.

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auf mariniertem Rotkohl mit Fetakäse

Eine überraschende Geschmackskombi – schnell, einfach und gut vorzubereiten

Familienrezept für 8-12 Personen
 

Zutaten

Marinierter Rotkohl:
1 Kopf Rotkohl
100 ml Apfelessig
3-4 Teelöffel Salz
200 g Beeren-Konfitüre (z.B. Himbeeren, Blaubeeren oder Beerenmischungen)
Pfeffer aus der Mühle
1 Esslöffel Zucker
100 ml Rapsöl
 

Gebackener Kürbis:
2,5 kg Hokkaido-Kürbis (ergibt geputzt rund 2 kg
1 Teelöffel Salz
½ Teelöffel gekörnte Bio-Brühe
2 Teelöffel Ras el Hanut (orientalische Gewürzmischung)
1 Teelöffel Kreuzkümmel
3 Esslöffel Rapsöl
 

Zum Anrichten:
2-3 Esslöffel
400 g Fetakäse
Blattpetersilie
 

Werkzeug:
Schneidebrett, Messer, Gemüsehobel, große Schüssel, Handschuhe, Backpapier, Backblech

 

Zubereitung

Den Rotkohl in feine Streifen hobeln, Apfelessig und Salz dazugeben, gut einarbeiten und durchkneten. Wenn Zeit genug ist, eine Stunde ziehen lassen. Der Essig ist auch wichtig für die Farbe des Salats: Durch die Säure bekommt der Rotkohl seine typische rot-blaue Färbung. Die Beeren-Konfitüre, Pfeffer und Zucker hinzufügen. Rapsöl untermischen, abschmecken und vollenden.

Den Hokkaido-Kürbis vierteln, entkernen und in etwa 3x3 cm große Würfel schneiden. Die Kürbiswürfel mit Salz, Bio-Brühe, Ras el Hanut und Kreuzkümmel würzen und Rapsöl untermischen. Flach auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen – so, dass keine Würfel aufeinanderliegen, damit alle gleichmäßig garen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft 190°C, Ober-/Unterhitze 210°) etwa 12-16 Minuten backen. Der Kürbis sollte weich sein, aber noch nicht zerfallen.

Zwischendurch die Kürbiskerne im Ofen oder in der Pfanne rösten. Den Fetakäse grob mit der Hand zerbröseln. Die Blattpetersilie schneiden. Die Mengen reichen voraussichtlich für mehrere Platten – daher alle zubereiteten Zutaten zu gleichen Teilen verteilen. Den zimmertemperierten marinierten Rotkohl auf dem Anrichtegeschirr verteilen, den frisch im Ofen gebackenen Kürbis obenauf geben, den zerbröselten Fetakäse darüber streuen und mit Kürbiskernen und Petersilie vollenden.

 

Tipps und Hinweise

Den Salat kann man gut auch am Vortag zubereiten.
Falls Salat übrigbleibt: Gut gekühlt hält er sich etwa drei Tage. Er passt prima zu anderen Gerichten.
Als Erweiterung des Gerichts eignen sich Fleisch, Fisch oder vegetarische/vegane Produkte.
Kann auch kalt gegessen oder als Topping zu einer Bowl eingesetzt werden.
Statt Fetakäse eignet sich auch Hirtenkäse aus Kuhmilch.
Lässt man den Käse weg, ist das Gericht vegan.

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mit mariniertem Rotkohl und BBQ-Sauce im Fladenbrot oder als Wrap

Weniger Fleisch – mehr Geschmack!

Familien-/Freunde-Rezept für 10-16 Personen
 

Zutaten

1 l Apfelsaft
1,5 kg Schweineschulter ohne Schwarte oder Schweinenacken
3 Esslöffel BBQ-Gewürzsalz (oder anderes Grillgewürzsalz)
1 Teelöffel Kreuzkümmel
1 Esslöffel Paprikapulver (geräuchert)
200 g Knollensellerie
500 g Paprika
500 g Karotten
500 g Zwiebeln

Werkzeug:
Schneidebrett, Messer, kleine Schüssel, kleiner Topf, GN-Einsatz, Gemüsehobel


Marinierter Rotkohl:
1 Kopf Rotkohl
100 ml Apfelessig
3-4 Teelöffel Salz
200 g Beeren-Konfitüre (z.B. Himbeeren, Blaubeeren oder Beerenmischungen)
Pfeffer aus der Mühle
1 Esslöffel Zucker
100 ml Rapsöl

Werkzeug:
Schneidebrett, Messer, Gemüsehobel, große Schüssel, Handschuhe


BBQ-Sauce:
2 mittelgroße Zwiebeln
2-3 Knoblauchzehen
50 g frischer Ingwer
1 scharfe Chilischote
1 Teelöffel Kreuzkümmel
1 Esslöffel Curry Dheli
2 Esslöffel Paprikapulver (geräuchert)
250ml Sojasauce
50 ml Apfelessig
1 kg Ketchup
2 Esslöffel Zucker

Werkzeug:
Schneidebrett, Messer, Topf, Messbecher, Pürierstab


Cocktailsauce:
150 g Mayonnaise
50 g Ketchup
20 g Tafelmeerrettich
1 Teelöffel Salz
Pfeffer aus der Mühle
1 Teelöffel Zucker
1 Spritzer Zitronensaft

Werkzeug:
Schüssel, Schneebesen
 

Zubereitung

Den Liter Apfelsaft im Topf auf etwa die Hälfte reduzieren. Das Schweinefleisch in 2-3 gleichmäßige Stücke schneiden. BBQ-Gewürzsalz, Kreuzkümmel und Paprikapulver vermischen. Das Fleisch damit kräftig rundum einreiben, in einen abdeckbaren Bräter geben, mit dem reduzierten Apfelsaft angießen und zugedeckt in den auf 160°C vorgeheizten Ofen geben. Etwa drei Stunden garen, dabei ein- bis zweimal wenden. Das Fleisch muss am Ende leicht zu zupfen sein.

In der Zwischenzeit Knollensellerie, Paprika, Karotten und Zwiebeln putzen, schälen und in Streifen schneiden. Die Knoblauchzehen schälen, kleinschneiden und zum Gemüse geben.

Sobald das Fleisch weich ist, aus dem Sud nehmen und beiseitestellen. Das Gemüse unter die angefallene Brühe mischen und abgedeckt für etwa eine Stunde zurück in den Ofen schieben. Das leicht abgekühlte Fleisch mit Hilfe von zwei Gabeln in Fasern zupfen. Nach einer Stunde die Fleischfasern zum Gemüse geben und für eine weitere Stunde in den Ofen schieben. Die letzte halbe Stunde den Deckel entfernen, damit die Flüssigkeit etwas verdampfen kann. Zum Schluss drei kleine Kellen der BBQ-Sauce unter die Fleisch-Gemüse-Masse rühren. Nun ist die Hauptzutat fertig.

Marinierter Rotkohl:

Den Rotkohl in feine Streifen hobeln, Apfelessig und Salz dazugeben, gut einarbeiten und durchkneten. Wenn die Zeit reicht, eine Stunde ziehen lassen. Der Essig ist auch wichtig für die Farbe des Salats: Durch die Säure bekommt der Rotkohl seine typische rot-blaue Färbung. Die Beeren-Konfitüre, Pfeffer und Zucker hinzufügen. Rapsöl untermischen, abschmecken und vollenden.

BBQ Sauce:

Zwiebeln in Würfel schneiden, Knoblauchzehen schneiden, frischen Ingwer schälen und klein schneiden und Chilischote klein schneiden. Die Zwiebeln in Rapsöl anschwitzen, dann Knoblauch, Ingwer und Chili hinzufügen. Kreuzkümmel, Curry Dheli und Paprikapulver kurz mit angehen lassen, damit sich die Aromen entfalten können. Mit der Sojasauce und dem Apfelessig ablöschen und mit dem Ketchup auffüllen. Durchrühren und 20-30 Minuten köcheln lassen. Den Zucker dazugeben und mit einem Pürierstab mixen.

Cocktailsauce:

Mayonnaise, Ketchup, Tafelmeerrettich, Salz, Pfeffer aus der Mühle, Zucker und einen Spritzer Zitronensaft vermengen.

 

Tipps und Hinweise

Fleisch beim „Metzger des Vertrauens“ besorgen – zum Beispiel Bio-Schwein oder Aktivstallschwein aus der Region. Dies kommt nicht nur dem Tierwohl zugute, sondern auch der Qualität und dem Geschmack. Das Fleisch verliert beim Garen weniger Wasser und ist zudem nicht mit Medikamenten belastet.

„Pulled Pork & Veggie“ – das heißt: Wir haben den Fleischanteil durch die Zugabe von Gemüse etwa um die Hälfte reduziert, ohne dabei den „Umami“-Fleischgeschmack zu verlieren.

Bei dem Rezept ist das „Pulled Pork & Veggie“ der Star!! Durch die längere Garzeit ist es schon fast „Slowfood. Gekühlt kann man es etwa fünf Tage aufbewahren oder man friert es ein. Es Lässt sich gut aufwärmen oder auch kalt verwenden. Mit dieser Grundzutat sind unzählige Variationen möglich: im Fladenbrot, Sandwich, Wrap oder als Burger, aber auch auf Pizza, als Füllung im Blätterteig, als Enchiladas, in Aufläufen... Kombinierbar ist „Pulled Pork & Veggie“ mit vielen verschiedenen Zutaten – Rohkost, Salaten und Saucen. Eine der Zutaten sollte immer etwas Biss haben, da die Fleisch-Gemüse-Masse eher weich ist.

Den Salat ruhig vorher vorbereiten – etwa am Vortag.

 

Die BBQ-Sauce hält gekühlt mindestens 14 Tage und lässt sich zu vielen Gerichten kombinieren. Heiß in einem verschließbaren Glas abgefüllt hält sie sogar noch länger.

Cocktailsauce ist für alle Varianten von Sandwiches, Burgern etc. einsetzbar. Verschlossen und gekühlt hält sie sich mindestens fünf Tage.

mit Kartoffeln und Zitronenjoghurt

Exotisch und variabel: auch vegan oder als Eintopf!

Familienrezept für 8-12 Personen
 

Zutaten

Zitronenjoghurt:
750 g Joghurt
1 Bio-Zitrone
2 Esslöffel Honig
½ Teelöffel Salz
Pfeffer aus der Mühle

Dal:
250 g trockene Kichererbsen
300 g Tellerlinsen
600 g Kartoffeln
3-4 mittelgroße Zwiebeln (ca. 250 g)
2-3 Knoblauchzehen
500 g Schältomaten
1 Spritzer Zitronensaft
etwas Rapsöl
1 Esslöffel Garam Masala (indische Gewürzmischung)
1 Esslöffel Curry Dheli (oder eine andere gute Currymischung)
1 Teelöffel gekörnte Bio-Brühe
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
15 Kirschtomaten
frischer Koriander

Werkzeug:
Schüssel, Schneebesen, Reibe, Schneidebrett, Messer, Sparschäler, Schüsseln, flacher Topf oder große Pfanne

 

Zubereitung

Joghurt mit dem Abrieb einer Bio-Zitrone (den Saft für das Dal aufheben), Honig, Salz und Pfeffer aus der Mühle vermischen.

Kichererbsen einweichen (am besten über Nacht) und anschließend mit leichtem Biss kochen. Die Tellerlinsen ebenfalls leicht bissfest kochen. Die Kartoffeln schälen und in 2x2 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebeln in Würfel schneiden und die Knoblauchzehen fein hacken. Die Schältomaten mit Saft am besten mit der Hand grob zerdrücken, so dass noch Stücke übrigbleiben.

Nach den Vorbereitungen die Zwiebeln in Rapsöl glasig schwitzen und Knoblauch dazugeben. Garam Masala und Curry Dheli kurz mit angehen lassen, damit sich die Aromen entfalten können. Kartoffelwürfel hinzufügen. Mit den zerquetschten Tomaten und 300-400 ml Wasser auffüllen. Je einen Teelöffel gekörnte Bio-Brühe, Salz und Zucker hinzufügen und 20 bis 25 Minuten köcheln lassen. Gekochte Kichererbsen hinzufügen, mit weiterem Wasser so auffüllen, dass das Ganze bedeckt ist, und weitere 20 bis 25 Minuten köcheln lassen. Wenn die Kartoffeln weich werden, die Linsen dazugeben, ggf. Wasser angießen und so reduzieren lassen, dass am Ende ein kompaktes, aber sämiges Gericht entsteht. Mit einem Spritzer Zitronensaft abrunden und ggf. nachschmecken. Im Topf oder einer tiefen Schale servieren und mit halbierten Kirschtomaten und grob geschnittenem, frischen Koriander toppen. Den Zitronenjoghurt als „Frischekick“ extra dazu reichen – man lässt ihn als kleines Topping über das Gericht laufen.
 

Tipps und Hinweise

Das Gericht an sich ist vegan. Statt des Joghurts aus Kuhmilch können Veganer zum Bespiel Sojajoghurt dazu essen – oder die vegane Orangencreme aus unserem Bowl-Rezept.
Es können auch Kichererbsen aus der Dose verwendet werden. 250 g trockene Kichererbsen ergeben gekocht rund 650 g.
Das Gericht lässt sich auch gut mit Fleisch, Fisch oder vegetarischen/veganen Produkten erweitern.
Gibt man mehr Flüssigkeit hinzu, erhält man einen Eintopf, den man noch etwas abschmecken sollte. Serviert mit Brot ist der Eintopf ein leckeres veganes Essen.

Gesundes Essen

In mental anstrengenden Zeiten sind ungesunde Seelentröster verlockend, rauben aber zusätzlich Energie. Unsere – teilweise fleischlosen und veganen –  Gerichte bringen gesundes, kraftspendendes Essen auf den Tisch. Wenn es sein muss, blitzschnell. 

Kochen mit Micha auf YouTube

In unseren Videos zeigt euch Micha Schritt für Schritt wie er die Gerichte zubereitet.

Zu den Videos

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  • die Yogamatte in der Mittagspause ausrollen 
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  • die Gedanken beim Meditieren beruhigen
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