Das neue Präsidium beim DJH-Rheinland (v.l.n.r.): Jörg Schneider, Holger Heider, Margret Vosseler-Deppe, Norbert Feith, Manfred Walhorn, Arnold August, Steffen Minas, Ludwig B. Lühl, Oliver Mirring, Cornel Hüsch, Dr. Ansgar Müller, Bianca Bokelmann.
Der DJH-Landesverband Rheinland hat seine Satzung grundlegend überarbeitet und damit wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Nach einem mehr als anderthalbjährigen Prozess wurde die neue Satzung am 25. Oktober 2025 einstimmig von der Mitgliederversammlung beschlossen. Am 14. April 2026 kam das neu gewählte Präsidium zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.
Mit der Reform werden die Strukturen des Verbandes klarer, moderner und beweglicher. Die operative Führung liegt künftig bei einem hauptamtlichen Vorstand, während ein ehrenamtliches Präsidium die strategische Begleitung und Kontrolle übernimmt. Dadurch entstehen kürzere Entscheidungswege, mehr Transparenz und eine stärkere Handlungsfähigkeit in einem dynamischen Umfeld.
Gleichzeitig bleibt der DJH-Landesverband Rheinland seiner demokratischen und gemeinwohlorientierten Ausrichtung treu. Die Jugendherbergen im Rheinland stehen weiterhin für Begegnung, Bildung, Gemeinschaft und Teilhabe – für Kinder und Jugendliche, Familien, Schulen, Vereine und Gruppen. Auch das Ehrenamt bleibt ein wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit: Es wird von operativen Aufgaben entlastet, bringt seine Erfahrung und strategische Perspektive aber weiterhin aktiv ein.
Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Oliver Mirring berufen, Steffan Minas zum Vorstand. Dem Präsidium gehören Ludwig B. Lühl als Präsident, Cornel Hüsch und Manfred Walhorn als Vizepräsidenten sowie Arnhold August, Norbert Feith, Wolfgang Jörg, Monika Labruier, Dr. Ansgar Müller, Jörg Schneider, Margret Vosseler-Deppe, Bianca Bokelmann und Holger Heider an.
Mit der neuen Satzung verbindet der Verband Kontinuität und Aufbruch – und schafft einen starken Rahmen, um die Jugendherbergen im Rheinland zukunftsfähig weiterzuentwickeln.