NATURPÄDAGOGISCHES GANZTAGSPROGRAMM FÜR SCHULKLASSEN
Der Tag beginnt mit einem gemeinsamen Ankommen im Naturkreis. In einem Sitzkreis werden die Kinder begrüßt und erhalten die Möglichkeit, sich kurz vorzustellen. Dadurch entsteht eine strukturierte und wertschätzende Lernatmosphäre.
Anschließend folgen gezielte Wahrnehmungs- und Sinnesübungen, die die Aufmerksamkeit der Kinder auf ihre Umgebung lenken. Durch Natur- und Bewegungsspiele erleben sie den Wald als Lernraum und üben erstes kooperatives Handeln.
Ein zentraler Bestandteil des Vormittags ist die Kooperationsaufgabe „Hüttenbau“. In
Kleingruppen planen und bauen die Kinder aus Naturmaterialien einfache Unterstände. Dabei werden Absprachen getroffen, Aufgaben verteilt und gemeinsame Entscheidungen gefällt. Im anschließenden Reflexionskreis besuchen sich die Gruppen gegenseitig, stellen ihre Hütten vor und reflektieren den Bauprozess. Fragen nach Zusammenarbeit, Herausforderungen und Lösungsstrategien fördern Kommunikationsfähigkeit, Perspektivwechsel und soziale Kompetenz.
Das Mittagessen findet gemeinsam draußen statt, als Picknick mit Lunchpaketen der
Jugendherberge. Die gemeinsame Pause im Freien unterstützt Erholung, Austausch und die Wahrnehmung von Natur als selbstverständlichen Lern- und Lebensraum.
Nach dem Mittagessen trifft sich die Gruppe erneut im Sitzkreis. Es folgt eine altersgerechte Einführung in die Schnitzwerkstatt mit einem verbindlichen Sicherheitsbriefing. Der sichere Umgang mit Werkzeugen, klare Regeln, kreatives Ausleben und gegenseitige Achtsamkeit stehen dabei im Mittelpunkt.
Der Nachmittag ist der Schnitzwerkstatt im Grünen gewidmet. In Kleingruppen fertigen die Kinder unter Anleitung ein einfaches Werkstück an. Dabei werden Feinmotorik, Konzentration, Ausdauer und selbstständiges Arbeiten gefördert. Gestaltungsmöglichkeiten ermöglichen individuelle Erfolgserlebnisse.
Zum Abschluss des Tages kommt die Gruppe erneut im Naturkreis zusammen. Die Kinder
präsentieren auf Wunsch ihre Werkstücke und reflektieren den Tag gemeinsam.
Ein ganzer Tag im Wald bietet besondere pädagogische Potenziale. Die natürliche Umgebung wirkt ausgleichend, fördert Bewegung und Konzentration und ermöglicht Lernen außerhalb gewohnter schulischer Strukturen. Gemeinsame Aufgaben und Reflexionsphasen stärken das soziale Miteinander, unterstützen den Abbau festgefahrener Rollen innerhalb der Klasse und fördern ein nachhaltiges Gemeinschaftsgefühl, das in den schulischen Alltag hineinwirken kann.
Hinweis:
• Durchführung auf naturnahem Außengelände (Wald, Waldrand, Wiese)
• Wetterangepasste Kleidung & ggf. Sitzunterlage erforderlich
• Trinkflasche für Lunchpaket mitbringen
Programmpartner:
Fuchs & Igel, Laura Mergenthaler & Donald Priebsch
Laura: staatlich anerkannte Ergotherapeutin, Therapeutin für sensorische Integration, zertifizierte Yogalehrerin
Donald: zertifizierter Wildnispädagoge, Erlebnispädagoge, Outdoor-Guide
Eignung für Personen mit Mobilitätseinschränkungen
Bei entsprechend verfügbaren Kapazitäten in der Jugendherberge bemüht sich der Reiseveranstalter darum, die gewünschten Reiseleistungen auch Gästen mit Mobilitätseinschränkungen anzubieten. Es wird darum gebeten, bereits bei der Buchung genaue Angaben über die Personenzahl sowie jeweils über Art und Umfang der Mobilitätseinschränkungen der betreffenden Teilnehmer*innen zu machen, damit geprüft werden kann, ob die Buchung bestätigt werden kann.
Dauer: 7 Stunden, mind. 20 / max. 33 Teilnehmende