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Wo? Na, in der Jugendherberge

Hier nehmen wir Sie mit auf eine Reise zu zehn außergewöhnlichen Jugendherbergen wie den Baumhäusern in Beckerwitz, die an Bienenwaben erinnern. Ob Baumhaus, Leuchtturm, Feuerwache oder Schiff: Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie neue Ideen für Ihren Familienurlaub!

Erste Station unserer Reise zu den außergewöhnlichen Häusern ist die ostfriesische Insel Wangerooge. Schon aus der Ferne begrüßt uns der Westturm, Inselwahrzeichen und das Herzstück der Jugendherberge Wangerooge. Stolze 56 Meter ragt der Turm in die Höhe. „Von hier oben hat man einen fantastischen Blick über Insel, Watt und Meer“, erzählt Sylvia Kampe, die mit ihrer Familie in der Jugendherberge zu Gast ist. „Abends lese ich unseren Kindern spannende Seemannsgeschichten vor. Dafür gibt es wohl kaum einen besseren Ort. Und tagsüber erkunden wir die Insel und das Wattenmeer, bauen Burgen am Strand und lassen uns die Seeluft um die Nase pusten.“

Zurück auf dem Festland geht es weiter nach Bremen. Dort wartet am Ponton 8 eine ganz besondere Unterkunft auf uns: „Die Weser“, das Gästeschiff der Jugendherberge Bremen. Sie wollten mit Ihrer Familie oder Ihren Schülern schon immer einmal auf einem Schiff übernachten? Dann sind Sie hier genau richtig. Die maritime Atmosphäre an Bord des originalgetreu nachgebauten Weserraddampfers ist ein besonderes Erlebnis für große und kleine Seefahrer. Insgesamt bietet „Die Weser“ 30 Schlafplätze, 26 davon in zwei voneinander getrennten Bereichen im Mitt- und Achterschiff. Vier Personen können in zwei Doppelkabinen übernachten. An Bord gibt es darüber hinaus eine Kaffeeküche, denn was wäre ein echtes Schiff ohne Kombüse? Und dann geht es zum Landausflug. Super, dass „Die Weser“ direkt im Zentrum Bremens vor Anker liegt. So ist sie ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckungstouren durch die alte Hansestadt, einen Bummel durch das Schnoorviertel, einen Besuch im Überseemuseum oder einen Erlebnistag im Universum Bremen.

Naturnaher Urlaub in luftiger Höhe


Von Bremen führt uns unsere Reise an die Ostseeküste. Dort ist das Ziel die Jugendherberge Beckerwitz in Mecklenburg-Vorpommern. Hier gibt es seit zwei Jahren ein ganz außergewöhnliches Übernachtungsangebot: das design|Baumhausdorf „Grüne Wiek“. Zwischen mächtigen alten Baumriesen stehen sechs Baumhäuser, von Gästen und Mitarbeitern der Jugendherberge liebevoll „Bienenhäuser“ genannt. Im Inneren verbinden Holztreppen die wabenförmig gestalteten Schlaf- und Wohnbereiche miteinander. Am frühen Morgen kann man durch die großen Fenster in das Grün der Baumwipfel schauen und den Blick über die Felder bis zur Ostsee genießen, bevor es nach dem Frühstück im denkmalgeschützten Haupthaus der Jugendherberge an den nahen Strand geht.

Fokus Nachhaltigkeit


Naturnahes Wohnen steht auch in der Jugendherberge Dahme auf der nördlichen Seite der Lübecker Bucht auf dem Programm. Hier richtet sich der Blick auf das Sommerhaus, aufgrund seines Aussehens „Maulwurfshügel“ genannt. Und wirklich: Der „Maulwurf Grabowski“ hätte seine wahre Freude. Neben der ungewöhnlichen Form überzeugt das Erdhaus durch sein besonders nachhaltiges Heizungskonzept.

Auf dem Weg in Richtung Süden machen wir einen Zwischenstopp in der Jugendherberge Hannover. Wie alle Jugendherbergen des DJH-Landesverbandes Hannover wird diese von Greenpeace Energy mit grünem Strom versorgt, wodurch jährlich rund eine Million Kilogramm CO2-Emissionen eingespart wird.

Nächstes Ziel auf unserer Reise ist das Urwald-Life-Camp Lauterbach in Thüringen. Wer die Nähe zur Natur sucht, kann hier zwischen Abenteuerübernachtungen im Baumhaus oder im Tipidorf wählen. Außergewöhnlich sind aber auch die Programmangebote. „Bei uns steht alles unter dem Leitmotiv Nachhaltigkeit“, erklärt Leiterin Jacqueline Harting. „Unser Ziel ist es, authentische Naturerfahrungen zu ermöglichen und Nachhaltigkeit erlebbar zu machen. Dazu haben wir in der Jugendherberge das Projekt ‚Nakundu – Abenteuer im Hainichland‘ entwickelt - ein einzigartiges Spielerlebnis für Schüler der 4. bis 6. Klasse.“

Erlebbare Geschichte


Von Thüringen führt uns der Weg weiter ins sächsische Plauen. Im Zentrum der Stadt steht sich die Alte Feuerwache – heute Sitz der Jugendherberge Plauen. Das Interieur erinnert nicht nur farblich an die Geschichte des Gebäudes. Wo früher die Einsatzfahrzeuge standen, ist heute der Speisesaal. Wenn der Hunger groß ist, können die Gäste über die Rutschstange direkt zum Essen gelangen. Mit erlebnispädagogischen Programmen wie „Tatütata – Feuriger Familienspaß“ greift die Jugendherberge die Geschichte des Hauses auf.

Die Historie des Gebäudes erlebbar zu machen, hat sich auch die Jugendherberge Chemnitz „eins“ zum Ziel gesetzt. Das historische Umformerwerk ist ein einzigartiges Zeugnis der Industriekultur: Eine Laufkatze und eine „importierte“ Schwungradhälfte machen die Geschichte erlebbar. Aber Chemnitz ist zugleich Geheimtipp für junge Avantgardisten und „Think Tank“ für Innovative.

Zimmer mit Ausblick


Wenn es um außergewöhnliche Gebäude geht, darf das Bett+Bike-zertifizierte Haus der Jugendherberge Konstanz im ehemaligen Wasserturm nicht fehlen. Der 1929 erbaute, 40 Meter hohe Otto-Moericke-Turm wurde von Beginn an auch als Jugendherberge konzipiert und genutzt. Über dem Erdgeschoss befinden sich bis heute sieben Wohngeschosse. Darüber liegt der 300 Kubikmeter fassende Wasserbehälter. Seit 1990 wird das modern restaurierte Gebäude ausschließlich als Jugendherberge genutzt.


Zum Abschluss unserer Reise zu außergewöhnlichen Häusern besuchen wir die Jugendherberge Köln-Pathpoint. Die ehemalige evangelische Kirche in unmittelbarer Nähe von Hauptbahnhof und Kölner Dom ist heute ein beliebter Treffpunkt für junge Erwachsene aus aller Welt. Der ehemalige Gottesdienstraum wurde zu einem modernen Gemeinschaftsraum umgestaltet. Für das leibliche Wohl sorgen die Gäste selbst – dafür steht eine gut eingerichtete Selbstversorgerküche zur Verfügung. Hier wird gemeinsam geschnippelt, gerührt, gekocht und so manches exotische Rezept unter den Gästen ausgetauscht.