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  3. Melinas Reisebericht

Auf ihrer ersten Reise hat Melina eine Gruppe von zwölf Jugendlichen mit geistiger Behinderung begleitet. Mit den Reisenden zwischen 13 und 20 Jahren und vier weiteren Reisebegleiter*innen vom FoB e.V. ging es für die Auszubildende eine Woche nach Brilon. Was sie dort erlebt hat, erzählt sie in ihrem Reisebericht:

Unvergessliche Momente

Für mich war die Reise eine unglaublich spannende und bereichernde Erfahrung. Ich durfte viele neue Menschen kennenlernen und dabei auch lernen, mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten umzugehen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, die Freude und Neugier in den Augen der Jugendlichen zu sehen – und so viele unvergessliche Momente gemeinsam mit ihnen erleben zu dürfen.

Die Jugendherberge Brilon war dabei ein echter Glücksgriff: modern, freundlich und gemütlich. Das Personal war stets hilfsbereit und zuvorkommend, und das Essen hat uns allen sehr gut geschmeckt. Die positive Atmosphäre vor Ort hat entscheidend dazu beigetragen, dass sich alle wohlgefühlt haben und die Tage entspannt genießen konnten.

Gemeinsam viel erlebt

Auch das Programm war abwechslungsreich und bot für jeden etwas. Wir waren schwimmen im Allwetterbad, haben im Freizeitpark Fort Fun jede Menge Spaß gehabt und eine Gondelfahrt auf den Ettelsberg unternommen. Außerdem standen Bowling in Willingen, ein Besuch im Wildpark Willingen und eine spannende Tour durch ein Bergwerk auf dem Plan. Jede dieser Aktivitäten brachte neue Eindrücke und sorgte für viele fröhliche Gesichter.

Zusammen mit den anderen Reisebegleitungen konnte ich jede Herausforderung meistern. Es ist erstaunlich, wie schnell und intensiv man innerhalb nur einer Woche eine Verbindung zu Menschen aufbauen kann, die einem zuvor völlig fremd waren. Während der Reise konnte ich viele Inhalte aus der Basisschulung praktisch anwenden – besonders der richtige Umgang mit der Erkrankung Epilepsie hat mir Sicherheit gegeben und mir geholfen, gut vorbereitet zu sein.

Ich kann wirklich jedem empfehlen, eine solche Reise zu begleiten. Die Dankbarkeit und die ehrliche Freude, die man von den Teilnehmenden zurückbekommt, sind mit Worten kaum zu beschreiben – sie berühren einen tief und bleiben im Herzen. 

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