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Personal


Erfolgreiche Schulungswochen

Wir möchten uns kontinuierlich weiterentwickeln – gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden aus allen Bereichen. Deshalb fanden im Herbst 2024 erneut die gemeinsamen Weiterbildungswochen für Kolleginnen und Kollegen der DJH-Landesverbände Westfalen-Lippe und Unterweser-Ems statt. Hierzu kamen rund 600 Mitarbeitende aus verschiedenen Arbeitsbereichen zusammen – von der Küche bis zum Marketing. Die diesjährigen Weiterbildungswochen wurden im Frühjahr und Herbst in der Jugendherberge Jever und im Jugendgästehaus Bielefeld veranstaltet.

Das Schulungsformat der Jugendherbergen zwischen Nordsee und Sauerland wurde 2023 ins Leben gerufen, um Synergien für die eng kooperierenden Landesverbände zu schaffen und relevante Weiterbildungsthemen gemeinsam anzugehen. Während der Schulungswochen wird ein thematisch breites Spektrum angeboten, aus dem individuell Inhalte gewählt werden können.

Ganz im Sinne des verbandsübergreifenden Austauschs arbeiteten Projektgruppen in diesem Jahr am Thema „Schutz vor sexualisierter Gewalt“ und der Entwicklung individueller Schutzkonzepte. In einer weiteren Diskussionsrunde setzten sich die Teilnehmenden intensiv mit ihren Erfahrungen in Bezug auf Extremismus, Rassismus und Diskriminierung auseinander und besprachen Maßnahmen für den Berufsalltag. Auch das neue Verpflegungskonzept mit Fokus auf Fleischreduktion, Bio-Zutaten und kreative Rezepte wurde „angepackt“: Küchenteams setzten entscheidende Eckpfeiler wie „Frische Küche“ und „Vegane Gerichte“ direkt praktisch vor Ort um.

„In den Schulungswochen geht es uns nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern auch Raum für Begegnung und Vernetzung zwischen den Jugendherbergs-Teams sowie den Landesverbänden Unterweser-Ems und Westfalen-Lippe zu schaffen“, sagt Guido Kaltenbach, Geschäftsführer des DJH Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Auch 2025 wird das erfolgreiche Format fortgesetzt – Anfang Februar in Bielefeld sowie vom 3. bis 6. und 10. bis 13. November in Jever. 
 


Attraktiver Arbeitgeber

„Wir sind ein nachgefragter, attraktiver Arbeitgeber. Unsere Mitarbeitenden werden zu Markenbotschaftern“ – so lautet unsere Zielsetzung. Im Rahmen von GEN 2030 haben wir mit dem 3-Jahresplan ein umfassendes Handlungskonzept entwickelt, um auf die stark gestiegenen Herausforderungen des Arbeitsmarktes – Stichwort ist u.a. Personal- und Fachkräftemangel – zu reagieren. 

2022 und 2023 sind  bereits wichtige Meilensteine und Maßnahmen realisiert worden (z.B. auch Benefits wie Freiübernachtungen, Jobrad oder Firmenfitness). 2024 erfolgte die weitere Umsetzung und Fortführung des 3-Jahresplans: So wurde die Anzahl der Urlaubstage sowie die Feiertagszuschläge angepasst und weitere lineare Gehaltserhöhungen vorgenommen, um im Wettbewerb am Arbeitsmarkt „auf Ballhöhe“ zu bleiben.

Nachdem im Oktober 2023 alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesverbandes eingeladen waren, an der Befragung zur „Psychischen Belastung am Arbeitsplatz“ teilzunehmen, stand 2024 die Auswertung der Ergebnisse und das Ableiten von Maßnahmen im Fokus. Ziel der Befragung ist es, besondere Belastungen in den Bereichen Arbeitsinhalte, Arbeitsorganisation, Soziale Beziehungen und Arbeitsumgebung zu erkennen. Alle Jugendherbergen haben sich in Workshops mit den Ergebnissen beschäftigt und Ideen zur Verbesserung des Arbeitsalltages entwickelt. Übergreifende Maßnahmen wurden auf Landesverbandsebene umgesetzt – beispielsweise mit passenden Angeboten in den Schulungswochen. Die Befragung wird im Oktober 2025 wiederholt. 
 


Zahlen und Fakten

Beschäftige:                                                    588*

Hausleitungen                                                27

Beschäftige in JH
(einschl. geringfügig Beschäftigte)            524

Auszubildende                                                10

Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle     27

*einschl. aller Töchter des e.V.


Organe der gemeinnützigen GmbH:

Gesellschafterversammlung: 
Guido Varney
Wolfgang Büttner
Birgit Westers
Jürgen Schattmann
Frank Piontek
Klauf Erfmann
Dr. Christiane Mateika
Marie Christin Woznitza
Stefan Nienhaus
 

Geschäftsführer:
Guido Kaltenbach


Verstärkung für den Vorstand

Verstärkung für den Vorstand des DJH Landesverbandes Westfalen-Lippe: Nach der Satzungsänderung in 2023 erhöht sich die Anzahl der Vorstandsmitglieder von acht auf zehn Mitglieder. Als neue Beisitzerin und Beisitzer haben die Delegierten der Mitgliederversammlung im September 2024 Marie Christin Woznitza und Stefan Nienhaus gewählt. 

„Jugendherbergen gehören zu den Orten, an denen sowohl Chancen- als auch Bildungsgerechtigkeit Realität werden können. Kinder und Jugendliche können außerhalb ihres gewohnten Umfeldes frei von Bewertung neue Erlebnisse sammeln, neue Fertigkeiten erlernen und sich ggf. in neuen Gruppengefügen erleben“, sagt Marie Christin Woznitza. Die 34-jährige Juristin arbeitet im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration Nordrhein-Westfalen und möchten neben ihrer juristischen Ausbildung und Verwaltungserfahrung auch ihre Expertise durch jahrelange Ehrenamtstätigkeit im Kinder- und Jugendsport einbringen.

Stefan Nienhaus ist bereits seit vielen Jahren als Vorsitzender des Kreisverbandes Borken im DJH aktiv. „Gerne möchte ich mich im Vorstand der Jugendherbergen in Westfalen-Lippe engagieren, weil ich fest an die Bedeutung von Gemeinschaft und Bildung glaube. Jugendherbergen sind nicht nur Unterkünfte, sondern auch Orte des kulturellen Austauschs, der Toleranz und der persönlichen Entwicklung. Durch meine Arbeit im Vorstand möchte ich dazu beitragen, diese Werte zu fördern und weiterzuentwickeln“, so der 45-Jährige. Stefan Nienhaus ist Leiter des Haupt-, Personal- und Schulverwaltungsamtes der Gemeinde Reken. 

In der Mitgliederversammlung wurde außerdem Guido Varney für weitere vier Jahre als Vorsitzender im Amt bestätigt. „Auch nach mehr als 20 Jahren empfinde ich die ehrenamtliche Arbeit für unseren Verein als ebenso sinnstiftend wie lehrreich. Gemeinnützige Träger wie unser Landesverband sind für die Kultur unserer Zivilgesellschaft unverzichtbar“, so der 67-jährige Amtsgerichtsdirektor im Ruhestand.


Neue Hausleitungen

Melanie Zils, Jugendherberge Reken

Nachdem Hildegard Hövel als Interimsleiterin die Jugendherberge Reken erfolgreich geführt hat und mit der Neueröffnung der Jugendherberge Rheine zurück in ihr Stammhaus gewechselt ist, hat Melanie Zils zum Jahresbeginn 2024 die Hausleitung übernommen. Die 41-Jährige ist gelernte Köchin und Restaurantfachfrau, hat bereits acht Jahre lang die Jugendherberge Montabaur geleitet. „Die Arbeit mit Kindern und einen Beitrag fürs Gemeinwohl leisten: Einmal Jugendherberge, immer Jugendherberge!“, sagt Melanie Zils – und freut sich natürlich über die Modernisierung und Erweiterung des Standortes: Mit dem neuen „Dörfchen“ ist die Jugendherberge Reken seit dem Sommer 2024 nun noch attraktiver.

 
Sandra Bähr, Jugendherberge Münster

Seit Juni 2024 führt Sandra Bähr das übernachtungsstärkste Haus des DJH Landesverbandes Westfalen-Lippe, in dem sie bereits zuvor als Assistentin tätig war. Dabei kann sie von ihrem breiten beruflichen Portfolio profitieren.
Nach der Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau hat Sandra Bähr eine Vielzahl spannender beruflicher Herausforderungen bewältigt: Von der Key-Account-Managerin eines Softwareunternehmens über die Stelle als Functions-Managerin in Südafrika bis hin zu ihrer jetzigen Position am Standort Münster.
„An meiner Arbeit als Hausleiterin schätze ich vor allem das bunte Team, den Input aus unterschiedlichen Köpfen und unsere vielfältigen Gästegruppen“, sagt die 53-Jährige.

Sebastian Kühn, Jugendherberge Burg Bilstein

Seit dem 1. Mai 2025 ist Sebastian Kühn der neue „Burgherr“ der Burg Bilstein. Der 42-Jährige hat 25 Jahre in der Konzernhotellerie gearbeitet und verschiedene Hotels in Deutschland geleitet – jetzt freut sich der Hotelfachmann auf die gemeinnützige Arbeit beim DJH. 
Schon als Grundschulkind war der Sauerländer bereits zu Besuch auf Burg Bilstein – und zwar (natürlich) im Rahmen einer Klassenfahrt. „Toleranz, Vielfalt und Teilhabe sind Werte, die mir persönlich wichtig sind. Umso erfüllender ist es für mich, diese auch in meinem neuen Berufsalltag leben zu können“, sagt Sebastian Kühn.


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