Konflikte lösen muss man lernen
Unschlagbar - 4 Tage Teamtraining
Leitung: nature.concepts
Streitet ihr noch oder klärt ihr es schon? Sicher und selbstbewusst beim „fairen Kampf“ oder beim „Mobbingfotoshooting“ – gemeinsam lernen wir aktiv Wege des partnerschaftlichen Miteinanders.
Der Aufbau des Programms gestaltet sich wie folgt:
1.Tag:
Vormittags:
Die Klasse reist gemütlich an und bezieht ihre Zimmer.
Nachmittags:
Die Schüler*innen lernen die Trainer*innen in unterschiedlichen Lauf- und Bewegungsspielen wie z.B. „Namensjonglage“ kennen. Gemeinsam schauen wir auf das Programm der Klassenfahrt und setzen dabei Regeln und Ziele fest. Dafür nutzen wir z.B. unsere „Teamskala“ - an diesem Plakat in Flipchartgröße kann die Klasse direkt zu Beginn einordnen, wie gut sie ihre Gemeinschaft bewertet. Die Teilnehmer*innen werden mit kleinen Übungen wie z.B. „Riese und Zwerg“ für das Thema sensibilisiert. Spannende und erlebnisreiche Reflexionen wie unsere „Gefühlemonster“, „Wetterkarten“ oder „Fünf-Finger-Reflexion“ runden nicht nur den ersten Programmblock ab, sondern sind wiederkehrende Aktionen im gesamten Programm.
Abends:
Nach dem Abendessen starten wir gemeinsam in den Abend. Mit dem „Elefantenspiel“ besprechen wir gemeinsam das Thema Gewalt – die Teilnehmer*innen überlegen, was für sie Gewalt bedeutet und sortieren ihre Vorstellung anschließend auf einer Skala ein. Die Trainer*innen beschließen im Anschluss den Abend und geben einen Ausblick auf den nächsten Tag.
2.Tag:
Vormittags:
Die Teilnehmer*innen stecken sich individuelle Ziele in Form von „Hosentaschenzielen“. Gemeinsam überlegen sie sich dann aus den Erkenntnissen des Vortages eine klassenübergreifende Definition von Gewalt. Mit dieser Definition gehen wir gemeinsam einen Schritt weiter und erleben spielerisch die Grenzen von Gewalt, indem sich jeder in einen fairen Kampf mit dem „Bataka“ begibt. Die Klasse erkundet gemeinsam, welche Alternativen es zum gewaltvollen Handeln gibt. Eine Auswertung des Programmblocks inklusive Rückblick auf das Erlebte schließt den Vormittag ab.
Nachmittags:
Bei unterschiedlichen Aktionen wie dem „fliegenden Pharao“ oder dem „Menschenpendel“ lassen sich die Teilnehmer*innen aufeinander ein. Diese Vertrauensbasis wird z.B. durch die „Seilbrücke in den Händen“ oder die „Vertrauensleiter“ noch verstärkt. Anschließend schauen wir z.B. mit unseren „Wetterkarten“ gemeinsam auf den Tag und die Trainer*innen geben einen Ausblick auf den darauffolgenden.
3.Tag:
Vormittags:
Die Teilnehmer*innen erfahren beim „Labeling“, was es mit unterschiedlichen Rollenbildern in einer Klasse auf sich hat. Dies zeigt, wie schnell Einzelne in Rollen oder Schubladen gesteckt werden und welche Auswirkungen dies möglicherweise haben kann. Die ein oder andere spaßige Aktion wie z.B. das Evolutions-Spiel“ lockern die Schüler*innen immer wieder auf. Damit bleiben garantiert alle beim Thema.
Nachmittags:
Beim „Mobbingfotoshooting“ stellen die Teilnehmer*innen Szenen nach und präsentieren diese später der ganzen Klasse. „Wer ist in der Szene das Opfer?“ und „Was können wir verändern, um die Szene zu entschärfen?“ sind dabei Fragen, mit denen wir uns gemeinsam befassen. Im Anschluss wird mithilfe einer Reflexion das bisher Erlernte zurück ins Gedächtnis gerufen und gefestigt.
4.Tag:
Vormittags:
Nachdem wir mit kleinen Warm-Ups wach geworden sind, widmen wir uns dem „Gassengang“ und erfahren so hautnah Formen von nicht-körperliches Gewalt. Wie reagieren verschiedene Charaktere auf die gleiche Situation? Was für Situationen sind im Alltag mit dieser vergleichbar? Das und noch vieles mehr können wir mit dieser Übung herausarbeiten.
Nachmittags:
Nach einem kleinen Warm-Up wie „Schwimmschlangenschlagen“ können die Schüler*innen die bisherigen Erkenntnisse nochmal in einer kooperativen Herausforderung unter Beweis stellen. Aufgaben wie „Spinnennetz“ oder „Zahl um Zahl“ verlangen Gemeinschaftssinn, Kommunikation sowie Vertrauen und runden das Programm ab.
Nach einer aktionsreichen Klassenfahrt wird diese gemeinsam mit den TrainerInnen ausgewertet. Dabei schauen wir auch nochmal auf die Hosentaschenziele. Die Ergebnisse Ihrer Klasse bekommen die Schüler*innen zur weiteren Aufbereitung in der Schule mit an die Hand. Die Trainer*innen verabschieden sich von der Klasse und bitten die Lehrkräfte im Anschluss zu einem Abschlussgespräch. Und was ist, wenn das Wetter einmal nicht mitspielt? Selbstverständlich hat das Trainerteam auch eine Reihe alternativer Aktionen im Gepäck, die selbst bei Wind und Wetter im Seminarraum für Action und Spannung sorgen. Egal ob beim „Blinden Parcours“, beim „Krimispiel“ oder beim „kooperativen Malen“ – Langeweile kommt garantiert nicht auf.
Um das Programm bestmöglich auf die Bedarfe der Gruppe zuschneiden zu können, kann es zu kleineren Veränderungen der Inhalte kommen. Bereits im Vorfeld gehören deshalb ein Klassencheck und Lehrervorabinformationen mit zur Leistung, sodass gemeinsam ergründet werden kann, wie genau das Programm für jede Klasse individuell sinnvoll erscheint.
Sind mehrere Klassen zeitgleich vor Ort, wird der zeitliche Ablauf ebenfalls angepasst, sodass alle SchülerInnen ausreichend Zeit für das Highlight haben.
Allgemeine Hinweise
Eignung für Personen mit Mobilitätseinschränkungen
Bei entsprechend verfügbaren Kapazitäten bemüht sich der Reiseveranstalter darum, die gewünschten Reiseleistungen auch Gästen mit Mobilitätseinschränkungen anzubieten. Bitte kontaktiert hierzu die Jugendherberge und teilt genaue Angaben über die Personenzahl sowie über Art und Umfang der Mobilitätseinschränkungen der betreffenden Teilnehmer*innen mit.
Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.
