Auf einen Teigfladen um die Welt
Wie global ist eigentlich eine Pizza? In diesem handlungsorientierten Bildungsbaustein entdecken Schüler*innen beim gemeinsamen Backen im Holzofen, woher unsere Lebensmittel kommen – und welche Auswirkungen Anbau, Verarbeitung und Transport auf Umwelt, Klima und Gesundheit haben. Spielerische Einstiege und Austausch in der Gruppe sensibilisieren für Saisonalität, Regionalität und bewusste Konsumentscheidungen.
Im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) verknüpft das Programm Alltagswissen mit globalen Zusammenhängen und stärkt zentrale Schlüsselkompetenzen wie kritisches Denken, Verantwortungsbewusstsein und Partizipation. Bei der Auswahl der Zutaten wenden die Schüler*innen ihr neu erworbenes Wissen direkt an, diskutieren Entscheidungen und lernen durch vegetarische, vegane und alternative Zutaten neue Handlungsmöglichkeiten kennen.
Der Baustein berücksichtigt ökologische, ökonomische und soziale Dimensionen der Nachhaltigkeit und leistet einen Beitrag zu den SDGs Hochwertige Bildung (SDG 4), Nachhaltige Konsum‑ und Produktionsmuster (SDG 12) sowie Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13); ergänzend werden Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3) und Kein Hunger (SDG 2) angesprochen. Ziel ist es, Schüler*innen zu einem nachhaltigen, gesundheitsbewussten und ressourcenschonenden Konsumhandeln zu befähigen.
Der Lehrplanbezug für die Sekundarstufe I liegt insbesondere in den Handlungsfeldern Ernährung, Gesundheit und selbstbestimmtes Verbraucherverhalten (LehrplanPLUS). Die Schüler*innen reflektieren ihr eigenes Ess‑ und Konsumverhalten, erkennen globale Verflechtungen und übertragen ihre Erkenntnisse auf den Alltag.
Das Angebot ist für Gäste mit eingeschränkter bedingt Mobilität geeignet. Bitte wende dich für weitere Informationen an das Team der Jugendherberge.
Dauer: 2,5 - 3 Stunden, mind. 20 / max. 35 Teilnehmende