Die Klimascouts (5 Tage)
Wir nehmen den Klimaschutz in die Hand!
Das fünftägige Programm „Klimascouts“ bietet 2,5 intensive Programmtage, in denen die Klasse Klimaschutz nicht nur theoretisch, sondern vor allem praktisch erlebt.
Vom Anreisetag am Nachmittag bis zum Abend des dritten Tages arbeiten die Schülerinnen und Schüler in Experimenten, Teamaufgaben und einer Projektwerkstatt an ihrem Verständnis für ökologische Zusammenhänge und entwickeln ein eigenes Klimaschutzprojekt für den Schulalltag.
Nach der Anreise zum Mittagessen beginnt am Nachmittag des ersten Tages das Kernprogramm. Die Gruppe wird begrüßt und in das Thema eingeführt. Ein großer Weltball dient als anschauliches Symbol für globale Zusammenhänge und die gemeinsame Verantwortung für unseren Planeten. Anschließend lernen die Schülerinnen und Schüler das System der Klimataler kennen, das positives Verhalten sichtbar macht und spielerisch zur Zusammenarbeit motiviert. Beim anschließenden Chaos-Spiel lösen sie in Kleingruppen Aufgaben, beantworten Klima-Fragen und erleben, wie wichtig Kommunikation und Kooperation für gemeinsames Handeln sind. Ein erster Block „Experiment & Wissen“ eröffnet den naturwissenschaftlichen Teil des Programms und zeigt anhand alltagsnaher Versuche, wie Ernährung, Energieverbrauch und Ressourcen miteinander verknüpft sind. Der Abend bleibt frei für eigene Aktivitäten.
Der zweite Tag widmet sich vollständig der Vertiefung. Nach einem aktivierenden Einstieg folgt ein weiterer Experimentblock, der das Verständnis für klimarelevante Prozesse erweitert. In einer Klassenklima-Teamaufgabe erprobt die Gruppe, wie man gemeinsam Lösungen entwickelt, Kompromisse findet und Verantwortung übernimmt. Wahlmodule wie ein Walderlebnis oder ein Survival-Element ermöglichen intensive Naturerfahrungen und verdeutlichen ökologische Zusammenhänge unmittelbar. Am Abend wartet ein besonderes Highlight: eine geführte Nachtwanderung, die die Wahrnehmung schärft, Ruhe vermittelt und das Gemeinschaftsgefühl stärkt.
Am dritten Tag steht die Projektwerkstatt im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ein eigenes Klimaschutzprojekt, das sie nach der Rückkehr in der Schule weiterführen können. Sie reflektieren, welche Handlungsmöglichkeiten sie individuell und als Klasse haben, und planen konkrete Schritte für die Umsetzung. Am Abend findet der gemeinsame Abschluss des Kernprogramms statt. Die gesammelten Klimataler werden ausgewertet, die Lernprozesse reflektiert und die nächsten Schritte für das Projekt festgehalten. Damit endet das pädagogische Programm am Abend des dritten Tages.
Der vierte Tag steht der Klasse zur freien Verfügung und eignet sich für Ausflüge oder eigene Aktivitäten. Besonders beliebt ist eine Schiffsfahrt über den Biggesee, bei der die Gruppe erlebt, wie klimafreundliche Mobilität praktisch aussehen kann – denn die Fahrgastschiffe werden vollständig elektrisch betrieben. Optional kann die Fahrt mit einem Besuch der Atta-Höhle kombiniert werden, die faszinierende Einblicke in geologische Prozesse bietet.
Am fünften Tag erfolgt nach dem Frühstück die Abreise.
© DJH Jugendherbergen
© DJH Jugendherbergen: (Bild 1 von 2)
© myclimate
© myclimate: (Bild 2 von 2)
Allgemeine Hinweise
Eignung für Personen mit Mobilitätseinschränkungen
Bei entsprechend verfügbaren Kapazitäten in der Jugendherberge bemüht sich der Reiseveranstalter darum, die gewünschten Reiseleistungen auch Gästen mit Mobilitätseinschränkungen anzubieten. Es wird darum gebeten, bereits bei der Buchung genaue Angaben über die Personenzahl sowie jeweils über Art und Umfang der Mobilitätseinschränkungen der betreffenden Teilnehmer*innen zu machen, damit geprüft werden kann, ob die Buchung bestätigt werden kann.
