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Maintenance Contribution for Castle Ortenberg

Ortenberg Castle is more than just a youth hostel – it is a living cultural monument with history, character and a special atmosphere.

In order to preserve this unique place in the long term, we will be introducing the Castle thaler from 2 April 2026.

What is the Castle thaler?

  • A maintenance contribution of €3.00 per person per night
  • This is not a price increase, but a designated contribution to the preservation and maintenance of our listed castle.

With your stay at Ortenberg Castle and the castle thaler, you are actively helping to preserve historic walls, maintain special rooms and keep this extraordinary place alive for future generations.

Thank you for being part of this history.

 


Geplante Maßnahmen

Zur nachhaltigen Sicherung und Pflege der historischen Bausubstanz sind im kommenden Zeitraum folgende Maßnahmen vorgesehen:

Aufarbeitung der historischen Holzböden

Die vorhandenen Holzböden befinden sich in einem altersbedingt beanspruchten Zustand. Zur Werterhaltung und Substanzsicherung sind folgende Arbeiten geplant:

  • Fachgerechtes Abschleifen der bestehenden Holzböden

  • Oberflächenbehandlung durch hochwertiges Einölen zum Schutz und zur optischen Aufwertung

  • Ggf. Reparatur beschädigter oder instabiler Bodenbereiche

Die Maßnahme dient der langfristigen Erhaltung der historischen Substanz sowie der Sicherstellung der Nutzbarkeit der Räumlichkeiten.

Voraussichtliche Kosten: ca. 12.000 Euro


Ein kleiner historischer Abriss

Schloss Ortenberg erhebt sich weithin sichtbar über der Ortenau und blickt auf eine fast 900-jährige Geschichte zurück. Seine Ursprünge liegen im 12. Jahrhundert, als an dieser strategisch wichtigen Stelle eine Reichsburg zur Sicherung des Kinzigtals errichtet wurde. Im Mittelalter diente die Anlage als Sitz der Landvögte der Ortenau und war Verwaltungs-, Gerichts- und Machtzentrum der Region.

Nach Ihrer Zerstörung im Jahr 1678 und ihrem anschließendem Verfall ließ der livländische Kaufherr und Deutschordensritter Gabriel Leonhard von Berckholtz die Ruine des Gebäudes abtragen und von 1836 bis 1843 das heutige Schloss von einem bekannten Architekten errichten. die heutige Schlossanlage ist eine Mischung aus mittelalterlicher Burganlage und Schloss im Stil der angelsächsischen Gotik. Sie ist Wappenburg des Ortenaukreises und gehört zu den bedeutendsten Schlossanlagen des 19 Jahrhunderts in Baden. 

Nachdem Schloss Ortenberg mehrere Jahre als Haus der Jugend und Volksbildung gedient hatte, gehört das Schloss nach einem fließenden Übergang seit 1. Januar 1956 endgültig auch rechtlich zum Deutschen Jugendherbergswerk. Es dient als offene Begegnungsstätte für Schulklassen, Familien, Einzelreisende und Gruppen aus aller Welt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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