Leitungskompetenz in erlebnis-, handlungs- und bewegungsorientierten Programmen optimieren

Das Anleiten von Gruppen in erlebnis-, handlungs- und bewegungsorientierten Programmen ist eine herausfordernde Angelegenheit. Die inhaltliche Ausgestaltung eines Programms und die Reflexion begleitender Prozesse eine anspruchsvolle Aufgabe. Oft genug gilt es zudem mit widrigen Rahmenbedingungen fertig zu werden, müssen Konflikte in der Lerngruppe erkannt und bearbeitet werden und stößt man an in der Leitung an die eigenen Grenzen.
In dieser Fortbildung liegt ein besonderes Augenmerk auf der professionellen Initiierung von Gruppenprozessen und deren Reflexion, dem lösungsorientierten Umgang mit Störungen und der Entwicklung individueller Leitungsressourcen. In Kleingruppen werden dazu nach bestimmten Vorgaben eigenständig Praxismodule ausgearbeitet, angeleitet und reflektiert. An jedes durchgeführte Modul schließt sich unmittelbar ein differenzierter Feedbackprozess an. Ein weiteres Thema sind die Wechselwirkungen zwischen dem individuellen Leitungsstil und der persönlichen Identität. Die Art und Weise, wie man Leitungsrolle ausfüllt, ist von der Persönlichkeitsstruktur des Einzelnen geprägt und sollte entsprechend `wesensgemäß´ sein.
 
Leitung
TRANSPARENZ e.V.
Zielgruppe
Pädagogische, soziale und psychologische Fachkräfte, LehrerInnen, TrainerInnen, BeraterInnen
Ziel
Ziel dieser Fortbildung ist die Optimierung der persönlichen Leitungskompetenz. Der Spielraum des eigenen Handels soll erweitert, Lösungsideen zu anstehenden Fragen und Themen entwickelt und Hilfen zum souveränen Agieren gegeben werden. Zusammenhänge zwischen der eigenen Identität und dem persönlichen Leitungsstil sollen transparenter werden.
Inhalte
• Planung und Durchführung entsprechender Praxismodule
• Reflexionsmethoden und Transfermodelle
• Leitung unter Berücksichtigung von Gruppenphasen
• Systemische Fragetechniken und Interventionen
• Einsatz metaphorischen Arbeitens
• Facetten der Leitungsrolle
• Beratung mit dem Modell des `inneren Teams´
• Feedback
Angewandte Methoden
Handlungs- und erlebnisorientierte Praxis, Theorieinputs, Lehrgespräch, Diskussion, Plenar- und Kleingruppenarbeit, Feedback, gesunder Menschenverstand
Mindestteilnehmerzahl
10 Personen