
1988: Der erste Umweltstudienplatz
Der erste Umweltstudienplatz wurde 1988 in der Jugendherberge Prien am Chiemsee eingerichtet. Die Jugendherberge hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche für die Reize und Probleme der Natur zu sensibilisieren.
1990 wurden Umweltstudienplätze zum bundesweiten Profil. Die Leitidee: Umweltstudienplätze sind Lern- und Erfahrungsorte, von deren Lernumfeld und Programm ökologische und soziale Lernimpulse ausgehen. Im Rahmen einer kontinuierlichen Selbstüberprüfung sind sie bemüht, die Qualität ihrer Angebote sowohl unter ökologischen, als auch unter sozialen und ökonomischen Kriterien zu bewerten und weiterzuentwickeln (Nachhaltige Entwicklung). Zur Umsetzung dieser Zielsetzung sind eine Reihe von Qualitätsansprüchen an einen Umweltstudienplatz zu stellen.
Die Nachfrage zeigt, dass die 18 Umweltstudienplätze der Jugendherbergen in Deutschland mittlerweile zu einem anerkannten Qualitätsbegriff im Bereich der außerschulischen Umweltbildung geworden sind. Über 20 pädagogische Fachkräfte in den Umweltstudienplätzen selbst und über 100 Programmpartner betreuen jährlich über 60.000 SchülerInnen auf Klassenfahrten und Freizeiten.





