
Viabono: Jugendunterkünfte/ -bildungsstätten und mehr
Reisende zeigen sich zunehmend für umwelt- und qualitätsorientierte Bedürfnisse sensibilisiert. Aus diesem Grund hat die deutsche Tourismuswirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium und dem Umweltbundesamt eine einheitliche Dachmarke geschaffen: »Viabono« wurde erstmalig während der Internationalen Tourismus-Börse 2002 in Berlin vorgestellt.
Unter viabono.de finden Sie schon jetzt ca. 500 ausgezeichnete Angebote vom Hotel oder Restaurant über Kur- und Touristikorte bis hin zu Campingplätzen, Schutzgebieten und Jugendunterkünften. Alle Viabono-Anbieter müssen strenge Qualitäts- und Umweltkriterien erfüllen.Das Deutsche Jugendherbergswerk kooperiert als Gründungsmitglied des Trägervereins seit 2002 eng mit Viabono. U. a. entwickelt das Jugendherbergswerk zusammen mit Viabono Qualitätskriterien für die Angebotskategorie „Jugendunterkünfte/-bildungsstätten“. Sie sind identisch mit den Qualitätsstandards unserer Umwelt|Jugendherbergen.
Bisher wurden 11 Jugendherbergen, in der Mehrzahl Umwelt|Jugendherbergen, mit der Marke Viabono ausgezeichnet.
Anspruchsvolle und auf Kunden- und Umweltnutzen gerichtete Qualitätsstandards definieren die touristischen Einrichtungen und sichern deren hohe Qualität. Die Viabono-Kriterien bauen auf den Erfahrungen der Umwelt- und Verbraucherverbände ebenso wie auf denen der kommunalen Spitzen- und touristischen Wirtschaftsverbände auf. Sie sind in der Praxis mehrfach erprobt und decken ein breites Themenspektrum ab: Ressourcenschonung (Abfall, Energie und Klima, Wasser), Natur- und Landschaftsschutz, Wohlfühlen der Gäste sowie die Bereiche Information und Management. Im Segment der Jugendunterkünfte kommt ergänzend der Bereich Bildung hinzu.
Um das Interesse Jugendlicher zu wecken, müssen die Angebote heute zudem mehr denn je erlebnisreich sein, sich an den Grundbedürfnissen der Jugendlichen ausrichten und dem Zeitgeist entsprechen. Daran muss sich auch eine zukunftsorientierte Umweltbildung orientieren.
Wichtige Voraussetzung für den Bildungserfolg ist auch das unmittelbare Erleben von nachhaltigen Lebenswelten bzw. Rahmenbedingungen. Dies schließt zufrieden stellende Kompromisse ein, die sich aus dem Spannungsfeld von wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und persönlichen Ansprüchen ergeben.





