
Klassenfahrten und ihre pädagogischen Ziele
Klassenfahrten machen Sinn und Spaß
Schul- und Klassenfahrten sind Begegnungen. Junge Menschen erfahren andere Landschaften. Sie treffen andere Menschen und Kulturen. Sie begreifen, dass es andere Lebens- und Arbeitsbedingungen gibt. Sie erleben Brauchtum, und lernen andere soziale Verhältnisse kennen. Sie treffen – vielleicht zum ersten Mal – bewusst auf Natur und Umwelt. Sie lernen Schönheit, Geschichte sowie Nutzen von Natur und Umwelt verstehen und begreifen ihren eigenen Wert und Anteil daran.
Wo und wie auch immer Klassenfahrten stattfinden: Schüler und Lehrer ändern ihr Verhalten und entwickeln sich persönlich weiter. Auch der Klassengemeinschaft tut die Veränderung gut: In 24 Ganztags- anstatt 8 Schulstunden ist ein von Grund auf neues Kennenlernen möglich. Es können eingefahrene Ansichten aufgeweicht werden und es entsteht ein neues Miteinander. Das trifft auf das Verhältnis Schüler – Schüler ebenso zu wie das von Schüler zu Lehrer.
Hinzu kommen einige Pluspunkte von Klassenfahrten, die nicht zu unterschätzen sind: Die Themen von Unterrichtsprojekten werden spontaner als im Schulalltag gewählt und ihre Durchführung ist selbstbestimmt und eigenverantwortet. Ausdauersportarten wie Wandern, Radwandern und Skiwandern werden angeboten, die zuhause oft zu kurz kommen. Und viel Zeit zum Spielen, Singen, Musizieren und Tanzen macht neben allen pädagogischen Vorzügen auch noch eine Menge Spaß.






