
Spannende Radtouren mit Familie und Freunden
Ballerlebnis hautnah
Weltweit gibt es kaum eine vergleichbare Dichte an Fußballarenen, Spitzenvereinen und treuen Fans wie in Nordrhein-Westfalen. Seit dem Frühjahr 2010 macht die Deutsche Fußball Route die ganze Faszination des Ballsports mit dem Rad erfahrbar. Durchgängig beschilderte Stationen erwarten den Besucher auf der Strecke durch die 15 Städte.
Die Route startet in Aachen und führt von dort über Köln, Leverkusen, Mönchengladbach, Krefeld und Düsseldorf ins Ruhrgebiet durch Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum und Dortmund nach Münster und endet schließlich in Bielefeld. Als Erlebnisradweg verbindet die Deutsche Fußball Route schöne Landschaften wie Rheinland und Niederrhein, Bergisches Land, die Metropole Ruhr, das Münsterland und Ostwestfalen – und überall ist Fußball zu erleben.
Fußball-Kultur an authentischen OrtenEin Erlebnispunkt ist beispielsweise der Kölner Dom, in dem 1983 die Trauerfeier für Kulttrainer Hennes Weisweiler stattgefunden hat. Ein Stopp in der „Friesenstube“ in Essen, der einstigen Stammkneipe von Helmut Rahn, ist absolut Pflicht. Nicht weit entfernt, im Mathias-Stinnes-Stadion, wurde 1956 das erste Frauen-Fußball-Länderspiel auf deutschem Boden bestritten. Und wer im westfälischen Versmold Station macht, kann die Original-Schuhe bewundern, in denen Brasiliens Weltmeister Pele 1970 zum WM-Finale aufgelaufen ist.
Informationen zu den passenden Jugendherbergen in Westfalen und im Rheinland finden Sie gleich hier.
Den Gurkenradweg erleben
Ob saure, Gewürz- oder Senfgurken: Die Spreewälder Einlegegurken sind weltberühmt. Schon Theodor Fontane hob sie bei seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg an die Spitze der regionalen Delikatessen. Ganz klar, dass eine Tour durch den Spreewald den Spuren der Gurke folgt: Der so genannte Gurkenradweg führt auf 250 Kilometern rund durch eine einzigartige Auen- und Moorlandschaft, vorbei an den malerischen Fließen der Spree und an traditionellen Gurkenfeldern. Zweisprachige Ortsschilder verweisen auf die sorbische Kultur, die das von der Unesco geschützte Biosphärenreservat mit ihren Bräuchen geprägt hat.

Dem Radfahrer weist die „radelnde Gurke“ den Weg, der von einer einmaligen Naturkulisse und zahlreichen Sehenswürdigkeiten gesäumt ist. Zumeist geht es über gut ausgebaute, asphaltierte oder geschlemmte Strecken. Nur bei den Brücken über die Fließe gibt es so manche Treppenstufe. Weil aber der Spreewald insgesamt flach ist, eignet sich der Weg für Familien und ungeübte Radler. Die Gesamtstrecke lässt sich zudem gut in einzelne Tagesetappen und kleinere Rundkurse zwischen 40 und 60 Kilometern teilen. Insgesamt vier Jugendherbergen bieten hier Radwanderern Quartier.
JH Burg, Tel. 035603 225, E-Mail: jh-burg@jugendherberge.de
JH Lübben, Tel. 03546 3046, E-Mail: jh-luebben@jugendherberge.de
JH Köthener See, Tel. 033765 80555, E-Mail: jh-koethener-see@jugendherberge.de
Entdeckungstouren in der Lüneburger Heide
Über 2.000 Radkilometer, drei gut ausgeschilderte Radfernwege und zahlreiche Rundwege bieten Radreisenden in der Lüneburger Heide eine Fülle von Möglichkeiten. Wer nicht auf eigenen Faust reisen möchte, erlebt bei der Heideradtour des DJH-Landesverbandes Hannover die Region rund um Lüneburg in Gemeinschaft und unter Leitung eines erfahrenen Tourenbegleiters. Unter dem Titel „Heidschnucken auf zwei Rädern“ treten Familien mit Kindern ab zehn Jahre ganz entspannt in die Pedale. Der Streckenverlauf bietet nur geringe Höhenunterschiede und ist daher sowohl für Ungeübte als auch für kleine Radler geeignet.
Die Etappen liegen bei etwa 40 bis 50 Kilometern. Die Heideradtour startet in Lüneburg und führt dann an sieben Tagen über Uelzen, Hankensbüttel, Celle, Bad Fallingbostel und Bispingen zurück in die Salzstadt. Übernachtet wird in den jeweiligen Jugendherbergen entlang der Wegstrecke. Besonders praktisch: Die Radreisenden müssen sich nicht um ihr Gepäck kümmern. Dieses wird von den Organisatoren jeden Tag von Etappenziel zu Etappenziel gebracht.
Genießer-Radtour entlang der Mosel
Den gleichen begleitenden Service bietet auch die Genießer-Radtour entlang der Mosel. Familien mit Kindern ab acht Jahre können sich bei diesem Angebot der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland auf einen unbeschwerten Urlaub freuen.
Los geht es in Bollendorf beim Klettern im Hochseilgarten, ehe die Teilnehmer am nächsten Morgen mit dem Rad nach Trier fahren. Tags drauf folgt zunächst eine Erlebnisführung in der Porta Nigra, danach geht es zum Wasserspaß ins Freibad. Aber auch sportliches Radfahren ist bei diesem einwöchigen Urlaub gefragt: Eine tolle Route führt die Gruppe nach Traben-Trarbach, wo am Abend ein zünftiges Grillfest wartet.Weiter geht es mit dem Rad ins Weinstädtchen Cochem. Zum Ende sorgt eine Kanutour auf der Mosel für Paddelspaß und bei einem Besuch auf der Reichsburg sind Ritter und Burgfräulein ganz in ihrem Element.
"Routen für Radler" in Westfalen-Lippe
Familien, Radprofis oder Gruppen können jetzt mit der aktuellen Auflage von "Routen für Radler" Westfalen-Lippe erfahren. Die Routen sind regional aufgeteilt: So kann man das Münsterland mit seinen prachtvollen Burgen und Schlössern erkunden, im nördlichen Sauerland auf historischen Handelswegen radeln oder im Hochsauerland Berg- und Talfahrten genießen. Das Ruhrgebiet lockt mit der Route der Industriekultur - entlang der "Kathedralen der Arbeit auf Schacht und Hütte". Wer es urwüchsig mag, ist in Ostwestfalen, genauer gesagt, im Teutoburger Wald genau richtig: Wildromantische Landschaften, das Hermannsdenkmal, Freilichtmuseen und die magischen Externsteine sind hier nur einige Highlights. Für die westfälischen Höhenrouten muss man schon etwas kräftiger in die Pedalen treten, wird aber mit den herrlichen Aussichten auf die schöne Mittelgebirgslandschaft belohnt.Die aktualisierte Broschüre "Routen für Radler" steht kostenlos zum Download oder kann unter 02331/9514-0 angefordert werden.






