
Das Recht auf Wasser gewinnt
Preise im Fotowettbewerb zoom human rights verliehen
Am 23. September 2011 wurden in der Jugendherberge Berlin International die Preise zum Fotowettbewerb zoom human rights – 2010/2011 verliehen. „Vor allem junge Menschen sollten mehr über die Bedeutung und den aktuellen Stand der Menschenrechts-Diskussion erfahren“, so Gerhard Koller, stellv. Vorsitzender des Deutschen Jugendherbergswerks, bei der Preisverleihung.
Das Deutsche Institut für Menschenrechte und das Deutsche Jugendherbergswerk starteten in diesem Jahr zum zweiten Mal den bundesweiten Fotowettbewerb mit dem Titel zoom human rights. Junge Menschen zwischen 15 und 26 Jahren wurden eingeladen, Fotos einzureichen, die ihre Interpretation und Sichtweise von Menschenrechten zeigen.
Ziel: Sich der Menschenrechte bewusst zu werden
Beide Kooperationspartner wollen den Fotowettbewerb als Mittel für nachhaltige Menschenrechts-Bildungsarbeit einsetzen. Der Wettbewerb soll junge Menschen dazu anregen, sich ihrer Rechte bewusst zu werden und sich verstärkt Menschrechtsthemen zu widmen. Dadurch sollen Impulse in der außerschulischen Bildungsarbeit zum Thema „Menschenrechte“ gesetzt und in dieser jungen Zielgruppe verankert werden.
Das Deutsche Jugendherbergswerk fühlt sich seit seiner Gründung der Begegnung junger Menschen, dem friedlichen Miteinander, dem Kennen Lernen und der Verständigung über Herkunftsgrenzen, Nationalitäten, hautfarben, Religionen und Kulturen hinweg verpflichte, aber auch dem Schutz von Natur und Umwelt.
Diese Punkte sind in der Satzung des DJH festgelegt, finden sich aber auch in der Gestaltung der Häuser und in den Bildungsprogrammen und Programmbausteinen, die die Jugendherbergen anbieten.
Das Menschenrecht auf Wasser
Thema des diesjährigen Fotowettbewerbs war das Menschenrecht auf Wasser und Sanitärversorgung. Der war dementsprechend: trinken : waschen : spülen - Ohne Wasser läuft nix!
Die Schirmherrschaft des Wettbewerbs hatte Catarina de Albuquerque übernommen, die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen zu den Menschenrechten auf Wasser und Sanitärversorgung.
Einsendeschluss war der 30. April 2011.
Für den Wettbewerb wurde eine eigene Website www.zoomhumanrights.net eingerichtet, auf der alle eingereichten Fotos mit den jeweiligen Bildbeschreibungen zu sehen sind und alle Informationen rund um den Fotowettbewerb kommuniziert wurden. Darüber hinaus konnte jeweils der Favorit des Monats gewählt werden.
Fachjury hat über die Gewinner des Fotowettbewerbs entschieden
Die Jury setzte sich aus folgenden Personen zusammen:
- Ferda Ataman (Leiterin Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes),
- Fatima Bintou Haase (Bachelor in Kulturanthropologie, Europäische Ethnologie, Politikwissenschaften),
- Gabriel Hensche (1. Preisträger zoom human rights 2008/2009, Kategorie: Konzept),
- Markus Kilp (Projektverantwortlicher beim Deutschen Jugendherbergswerk),
- Virginia Roaf (Consultant zum Thema Recht auf Wasser und Sanitärversorgung),
- Jordis Antonia Schlösser (Fotografin der Fotoagentur Ostkreuz, Berlin),
- Christoph Strässer (Kuratoriumsmitglied des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Sprecher für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der SPD-Bundestagsfraktion).
Die besten Fotos junger Fotografen
Für die ersten drei Preisträger/innen (in beiden Kategorien) fand am Wochenende der Preisverleihung ein Foto-Workshop mit der Fotografin Jordis Antonia Schlösser statt. Dabei sollten die Gewinner/innen einen Einblick in die Arbeit einer professionellen Reportage-Fotografin bekommen und haben selbst eine kleine Reportage zum Thema Ernährung erstellt, die gesichtet und individuell ausgewertet wurde.
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