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Geförderte Projekte der Stiftung Deutsches Jugendherbergswerk e.V.

NACHHALTIGE MOBILITÄT - deutsch-israelischer Schülerwettbewerb

Preisverleihung zum deutsch-israelischer Schülerwettbewerb "Nachhaltige Mobilität"
Mit insgesamt 3.500 Euro förderten die Stiftung Deutsches Jugendherbergswerk (2.000 Euro) und der DJH-Landesverband Westfalen-Lippe (1.500 Euro) einen deutsch-israelischen Schülerwettbewerb des Jüdischen Nationalfonds. In mehr als 60 Videobeiträgen setzten sich die jungen Filmemacher mit dem Thema „Nachhaltige Mobilität“ auseinander.

 

Durch die Förderung ist es möglich, drei Gewinnergruppen aus Israel im Sommer eine Deutschland-Rundreise mit Aufenthalten in Jugendherbergen in Berlin, Düsseldorf, Homburg und München zu ermöglichen. Am 12. April 2016 fand im Beisein der nordrhein-westfälischen Schulministerin Sylvia Löhrmann die feierliche Bekanntgabe der deutschen Siegerfilme statt.

 

Die deutschen Gewinner sind:
1. Platz: Schülergruppe des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Königs Wusterhausen – zum Video

2. Platz: Schülergruppe der I. E. Lichtigfeld-Schule in Frankfurt am Main – zum Video

3. Platz: Schülergruppe der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schulen in Bielefeld – zum Video

 

Kuratoriumsbeschluss Oktober 2015

KEINE MACHT DEN DROGEN

Klassenfahrt: Keine Macht den Drogen

Schüler und Lehrer gehen mit KEINE MACHT DEN DROGEN e.V. gemeinsam auf Reisen und erleben ein suchtpräventives Abenteuer. Die Kombination aus Klassenfahrt, Lehrerfortbildung und Schülerprävention ist auf dem Gebiet der Suchtprävention neu. Auf der KMDD Klassenfahrt werden die Schüler mit ihren Lehrern außerhalb des Unterrichts zusammengebracht. Es wird gezeigt, dass sie an einem Strang ziehen können, wenn es um eine sinnvolle und vor allem drogenfreie Freizeitgestaltung geht.

Die geförderte Klassenfahrt fand im April 2015 für ca. 80 Schüler in der Jugendherberge Görlitz des DJH-Landesverbandes Sachsen statt. Weitere Informationen finden Sie im Blog der Jugendherbergen.

 

Kuratoriumsbeschluss November 2014

Jugendherbergssammlung Ermert 2019 in Altena

v.l. DJH- Hauptgeschäftsführer Bernd Dohn, Hans Ermert und Landrat Thomas Gemke

Die private Jugendherbergssammlung Ermert wird in Altena eine Ausstellung zum DJH-Jubiläum 2019 bestücken. Der Bestand der Sammlung konnte dauerhaft gesichert werden.

 

Die Jugendherbergs-Sammlung von Hans Ermert wurde am 10. Dezember 2015 dem Archiv des Märkischen Kreises in Altena übergeben. Zwei Jahre lang wird der Bestand nun wissenschaftlich aufgearbeitet und für 2019 eine Ausstellung in der Jugendherberge Altena vorbereitet. Anlass ist die Gründung des DJH-Hauptverbandes vor 100 Jahren.

 

Bei der Sammlung handelt es sich um das Lebenswerk von Hans Ermert aus Herdorf (Rheinland-Pfalz). In dessen Wohnhaus hatte der eingefleischte Jugendherbergsbesucher und passionierte Sammler mehr als 60 Jahre lang Objekte und Dokumente zur Geschichte des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) zusammen getragen. Wann immer eine Jugendherberge ihre Ausstattung modernisierte oder ihre Pforten schließen musste, war Ermert zur Stelle, um das historische Inventar vor der Vernichtung zu retten. So entstand im Verlauf der Zeit das größte Privatmuseum mit Objekten zum Thema Jugendherbergen.

 

Für die Sicherung und Präsentation der Jugendherbergssammlung Ermert stellt die Stiftung Deutsches Jugendherbergswerk verteilt über vier Jahre eine Fördersumme zur Verfügung.

 

Kuratoriumsbeschluss November 2014

 

Dissertation zum Rheinischen Jugendherbergswerk (1900-1950)

Dissertation von Kalle W. Holzfuß zum Rheinischen Jugendherbergwerk

Die Jugendherbergen im Rheinland blicken auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück. Über die Anfänge zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Nachkriegszeit um 1950 ist allerdings wenig bekannt, da das Jugendherbergswerk bisher kaum Gegenstand historischer Forschung war.

 

Im Rahmen einer Dissertation an der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn hat sich der Historiker Kalle W. Holzfuß intensiv mit diesem Thema befasst. Die Arbeit trägt den Titel "Das rheinische Jugendherbergswerk 1900 bis 1950. Entwicklung - Umbrüche - Neuanfänge".

 

Die Druckkosten der Dissertation wurden durch die DJH Stiftung gefördert.

 

Bei Interesse kann die Arbeit als gebundene Ausgabe gegen eine Gebühr in Höhe von 15,90 Euro beim DJH-Service-Center Rheinland bestellt werden:

Tel. 0211 - 3026 3026, E-Mail: service@djh-rheinland.de

 

Kuratoriumsbeschluss November 2014
 

Kontakt in Deutscher Gebärdensprache über DJH-Webseite

SQAT - Deutsche Gebärdensprache

Der Verein sign & friends e.V. und seine Mitglieder haben ein Ziel: Die Gebärdensprache soll nicht nur vor dem Gesetz, sondern auch in der Gesellschaft als die natürliche Sprache gehörloser Menschen anerkannt und als selbstverständlich wahrgenommen werden. Die Gleichwertigkeit von Gebärdensprachen gegenüber Lautsprachen soll nicht länger Insiderwissen bleiben.

 

Durch die Implementierung von SQAT (Signing Question  and Answer Tool) auf der DJH-Webseite jugendherberge.de bestand die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme in der Deutschen Gebärdensprache. Anfragen bis zu einer Länge von zwei Minuten konnten per Webcam aufgezeichnet und online übermittelt werden. Die Auskunft des DJH Service Center wurde dem Nutzer dann ebenfalls in Gebärdensprache übersetzt und als Video zur Verfügung gestellt.

 

Viele Gehörlose kommunizieren in der Deutschen Gebärdensprache (DGS). Diese bietet ihnen als vollwertige, natürliche Sprache alle Möglichkeiten, selbst wenn sie mangels Hörvermögen keinen Zugang zu lautsprachlichen Informationen haben und häufig auch nur über unzureichende Kenntnisse der Schriftsprache verfügen.

 

Die Bereitstellung von SQAT für einen Zeitraum von zwei Jahren wurde durch die Stiftung Deutsches Jugendherbergswerk und den DJH Hauptverband gefördert.

 

Kuratoriumsbeschluss November 2013

Graslöwenprojekt der Jugendherberge Strehla

Graslöwen Klassenfahrten
In Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) bieten Jugendherbergen Graslöwen-Klassenfahrten für Grundschulkinder an. Diese besonderen Programme sind erlebnisorientierte und hochwertige Angebote rund um das Thema Nachhaltigkeit. Die Jugendherbergen und Einrichtungen, die daran teilnehmen, stehen mit ihrem Gütesiegel „graslöwengeprüft“ für eine hochwertige Umweltbildung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.

 

Mit einer Zuwendung hat die DJH Stiftung das Umweltprojekt „Der Graslöwe auf Entdeckertour durch den Wald“ im April 2013 in der Jugendherberge Strehla des DJH-Landesverbandes Sachsen unterstützt. Die Schüler lernten die Bedeutung des Waldes für Menschen, Tiere und Pflanzen kennen. Durch Beobachten und hautnahes Erleben wurde das Verständnis dafür geweckt, dass jedes Kind etwas tun kann, um den Wald zu erhalten. Die Schüler wurden sensibilisiert, umweltgerecht zu handeln und ihr Wissen weiter zu geben.

 

Kuratoriumsbeschluss März 2013

Dissertation zur Geschichte des DJH von 1909-1933

Eva Kraus mit ihrer Dissertation zur Geschichte des DJH

Die Dissertation von Eva Kraus befasst sich mit der Geschichte des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH) von dessen Gründung bis zu seiner Gleichschaltung durch die Hitlerjugend im Jahr 1933.

 

Untersucht werden die programmatischen und personellen Kontinuitäten und Brüche im Wechsel von Kaiserreich zu Republik und NS-Diktatur. Damit soll der Frage nach der Mitverantwortung des Verbandes und seiner führenden Funktionäre für die Etablierung des nationalsozialistischen Regimes nachgegangen werden. Die Arbeit liefert wertvolle Erkenntnisse für die Aufarbeitung der Organisationsgeschichte. Zugleich gibt die Autorin Hinweise, um die Motive und Handlungsweisen der führenden Personen in der Gründungsphase nachvollziehen zu können. 

 

Die Autorin Eva Kraus wurde mit ihrer Forschungsarbeit »Das Deutsche Jugendherbergswerk 1909-1933. Programm – Personen – Gleichschaltung« am Historischen Institut der Universität Paderborn promoviert. Das Buch mit der ISBN 978-3-86386-488-0 ist im Verlag Pro Business, Berlin, zum Preis von 19,95 Euro erschienen. Der Druck der Dissertation wurde durch die Stiftung Deutsches Jugendherbergswerk gefördert.

 

Kuratoriumsbeschluss November 2012

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