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mit Wasserfahrten?

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Wassersport wird immer beliebter. Daher bieten auch viele Jugendherbergen mittlerweile die Möglichkeit zum Wassersport an.
Wassersport wird immer beliebter. Daher bieten auch viele Jugendherbergen mittlerweile die Möglichkeit zum Wassersport an.

Ran ans Wasser - der Sport ruft!

Wassersport erfreut sich steigender Beliebtheit. Nicht zuletzt, weil sich neben altbekannten Sportarten wie Segeln, Rudern, Wasserball, Tauchen oder Turmspringen etliche neue etabliert haben. Zum Wellenreiten gesellte sich Wind- oder Kite-Surfen, Rudern wurde durch das Paddeln in Kanu, Kajak, Kanadier oder Drachenboot erweitert, zum Wasserski kam der Jetski, und Motorbootfahren wurde durch Schlauchbootfahren, das sogenannte Wildwasser-Rafting, ergänzt. Nicht zu vergessen Canyoning, das mit Schwimmen, Springen, Klettern, Tauchen, Abseilen und Wandern durch Bäche Berg- und Wassersport zugleich ist.

 

Ausflüge und Touren


Viele Jugendherbergen bieten mittlerweile die Möglichkeit zum Wassersport an. Vorteil: Mit Hilfestellung der Jugendherberge lassen sich Ausflüge, Touren oder andere Veranstaltungen mit der Klasse wesentlich einfacher organisieren, als es Lehrerinnen und Lehrer im Alleingang könnten. Einen Überblick über Jugendherbergen mit Wassersportangeboten finden Sie hier.

 

Mit erhöhtem Risiko?


Wassersport kann für Privatpersonen eine Mordsgaudi sein, aber die Kultusministerien beurteilen diese Sportarten als „sportliche Aktivitäten mit erhöhtem Risiko“ für Schülerinnen und Schüler auf Klassenfahrten. Und verlangen von ihnen einen Schwimmnachweis, mindestens das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Bronze. Außerdem müssen ihre Eltern schriftlich ihr Einverständnis erklärt haben. Etliche Kultusministerien haben zudem ein Mindestalter und eine maximale Gruppengröße für derartige Veranstaltungen festgeschrieben.

 

Prüfung notwendig


Von mindestens einer begleitenden Lehrkraft wird erwartet, dass sie das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber besitzt. Das gilt auch für den Fall, dass sie freiwillige Schulsportarbeitsgemeinschaften für Wassersport leitet. Sie benötigt außerdem eine bestandene Prüfung eines Ausbildungs- oder Studienganges Sport, eine Übungsleiter- oder Trainerlizenz des jeweiligen Sportfachverbandes bzw. den entsprechenden Nachweis von DLRG, DRK oder ASB und auf jeden Fall eine erfolgreiche, geprüfte Teilnahme an einer IPTS- oder vergleichbaren Fortbildungsveranstaltung.

Selbstverständlich müssen sich Lehrerinnen und Lehrer um geeignete Sportgeräte kümmern und um ausreichende Schutzkleidung wie Schwimmwesten oder Helme für Sportarten im Wildwasser.